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Kategorie: Fraktion

  • Haushaltsrede 2020

    Die diesjährige Haushaltsrede ist deutlich geprägt von den finanziellen Unsicherheiten, welche die Ausbreitung des Coronavirus für unseren städtischen Haushalt mit sich bringt. Wir fahren wie im dichten Nebel auf Sicht und können nur hoffen, dass für die wichtigsten Vorhaben die Finanzkraft ausreicht.

    Durch die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie wird das öffentliche Leben lahmgelegt, aber auch zahlreiche Unternehmen leiden erheblich darunter. Die Verluste der Betriebe führen auch im städtischen Haushalt zu wegbrechenden Einnahmen, und vor allem die Unsicherheit erfordert verantwortungsvolles Handeln. 

    Wir müssen unbedingt die Ausbreitung des Coronavirus so verlangsamen, dass unser Gesundheitssystem nicht überfordert wird. Darum sind die Maßnahmen der Bayer. Staatsregierung richtig. Sie sind zwar hart aber notwendig.

    An dieser Stelle danken wir allen die die Versorgung und Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger sicherstellen. Sei es in den Krankenhäusern, Lebensmittelgeschäften, Pflegediensten, Polizei, Feuerwehr, IT-ler, Müllabfuhr, sämtliche Hilfsorganisationen sowie allen anderen Menschen, die sich im Kleinen und Großen für die Gesellschaft einsetzen.
    Sie alle sind aktuell die Helden unserer Stadt und unseres Landes.

    Doch nun einige Positionen die uns wichtig sind und für die wir uns auch unter den aktuellen Bedingungen einsetzen werden:

    Wir setzen uns ein für Konzepte die das Wohnen und die Nahversorgung in unserer Altstadt sichern. Dafür muss die Kommune Verfahren entwickeln und Prozesse in Gang setzen, die über das bisherige Engagement deutlich hinausgehen. Ist es zum Beispiel möglich, neben gezielten Förderprogrammen auch mit  einer Änderung der Bauordnung die Kosten zu senken und somit  die Sanierung von Altstadtgebäuden interessant zu machen?

    Wir sind für eine wachsende Stadt. Wir setzten auf eine effiziente Verwendung unserer wenigen Flächen. Auf dem Gebiet unserer Stadt müssen wir deshalb verstärkt  an die mehrgeschossige Nutzung von Grundflächen in der Tiefe wie in der Höhe diskutieren. Zudem müssen Anreize geschaffen werden die das Nutzen von Baulücken interessant machen.

    Bei größeren Neubaugebieten wie z.B. beim Afraberg haben wir uns für feste Anteile an Sozialwohnungen eingesetzt und das werden wir auch in Zukunft tun. Wir brauchen Investitionen der Stadt im Wohnungsbau. Neue Baugebiete sind mit flächensparender Architektur zu planen und dem Angebot und der Nachfrage anzugleichen. Wir brauchen mehr familiengerechten Wohnraum.


    Die KI hat 2019 das Vernetzungs- und Umweltbildungskonzept eingebracht. Das gilt es in Zusammenarbeit mit dem Landkreis zu verwirklichen. Alle vorhandenen und neuen Bereiche sind auf ihre Klima- und Zukunftsfähigkeit hin zu prüfen, besonders die Mobilität und Energie. Der von uns initiierte Umwelttag soll für alle eine zusätzliche Motivation sein.

    Es ist uns bewusst, dass klima-und umweltfreundliches Verhalten teurer und auch unbequemer sein kann als bisherige gewohnte Abläufe. Auf die Dauer gibt es aber keine Alternative dazu.

    Die Stadt Kaufbeuren investiert aktuell überdurchschnittlich hohe Beträge in den Bau und die Ausstattung von Schulen. Die größten Positionen sind momentan die Renovierungen des Brucker-Gymnasiums, der La-Roche-Realschule und der Gustav-Leutelt-Schule. Die ansteigenden Schülerzahlen, die Rückkehr zum 9-jährigen Gymnasium und der Trend zum längeren Schulbesuch addieren sich in ihrer Auswirkung zu den verstärkten Ausgaben für die Digitalisierung, insbesondere auch an der Berufsschule. Kaufbeuren bietet eine sehr vielfältige Schullandschaft, sie ist ein wichtiger Beitrag zur Attraktivität der Stadt für Familien. Leider bremst uns der dürftige Landeszuschuss von durchschnittlich 50% regelmäßig aus, aber alle Beteiligten werden das Prädikat Schulstadt auch künftig im Auge behalten.

    Die Wohn-und Lebensqualität für Senioren in der Stadt Kaufbeuren ist uns wichtig. Die Selbstständigkeit ist möglichst zu erhalten. Unser besonderer Dank gilt allen Altenpflegerinnen und -pflegern die die häusliche Pflege, das betreute Wohnen, die Kurz- oder Intensivpflege möglich machen. Ebenso danken wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in unseren Senioreneinrichtungen.

    Das Mehrgenerationenhaus ist ein gelungenes Beispiel für eine gute Zusammenarbeit aller Generationen. Das Generationenhaus hat sich die letzten Jahre immer mehr als „Knotenpunkt“ entwickelt.

    Durch ein starkes Netzwerk bildeten sich viele Kooperationen wie z. B. VHS, Stadtjugendring, Rotes Kreuz, Familienstützpunkte und viele mehr auch mit städt. Einrichtungen. Besonders in der Vermittlung von Ehrenamt hat sich die Freiwilligenagentur im Generationenhaus etabliert. Aktuell unterstützt die Freiwilligenagentur „Knotenpunkt“ die Aktion Nachbarschaftshilfe von Humedica beim Vermitteln von freiwilligen Helfern bei der „Coronakrise“. So ist es auch zu verstehen, dass das Generationenhaus mit seinen vielfältigen Angeboten mehr Platz benötigt und besser erreichbar sein möchte. Deswegen fordern wir eine räumliche Verbesserung.

    Zum Schluss danke ich unserem Kämmerer H. Pferner mit seinem Team für die Haushaltsaufstellung. Es kommen mit Sicherheit keine einfachen Zeiten auf die Kämmerei zu. Ebenso danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den einzelnen Ämtern der Stadtverwaltung für die durchgängige Budgetdisziplin bei der Erstellung des Haushaltshaltsplanes 2020.

    Die Kaufbeurer Initiative stimmt dem Haushalt 2020 mit seinen Anlagen zu.

    Ernst Holy

  • Stellungnahme von Alexander Uhrle zum Abriss des Eisstadions

    Bei der Stadtratssitzung am vergangenen Dienstag wurde der Abriss des Eisstadions final beschlossen. Auch wenn hierbei natürlich mein Herz blutet, ich bin quasi in diesem Stadion groß geworden und habe viele Kindheitserinnerungen daran, ist es laut Gutachten der einzige richtige Schritt. Da die Nachnutzung aber noch nicht feststeht, stellte ich noch, ergänzend zum Beschluss aus der vorangegangenen Bauausschuss-Sitzung, den Antrag auf Prüfung zum Erhalt der Betonpiste, um diese anderweitig, bis die finale Nachnutzung feststeht, noch nutzen zu können. Die Diskussion eröffnete hierzu unser Fraktionssprecher Ernst Holy, welche ich weiterführte. Mir persönlich ging es darum, dass die Fläche nicht über einen unbekannten Zeitraum brach liegt, sondern noch quasi als Erweiterung des Parks, was auch eine Idee für die Weiternutzung der Stadionfläche ist, genutzt werden kann wie z. B. für Veranstaltungen oder Sport. Eine Idee wäre, zugegeben etwas träumerisch, gewesen, dass man im Winter eine Kunststoffeisfläche, ähnlich wie die Miniaturform am Kirchplatz und installiert, noch zwei drei Buden aufstellt, um hier ein kleines ergänzendes Winterangebot zu schaffen.
    Seitens der Verwaltung und auch der anderen Fraktionen kamen Einwände, z. B. dass Wasser auf der Fläche nicht ablaufen würde, sowie sich hierdurch der Abriss verteuern würde. Zudem müsste man das Areal besonders sichern. Diesen Argumenten konnten weder die Fraktion der Kaufbeurer Initiative noch die der Freien Wähler folgen, welche für den Antrag stimmten. Denn woanders ginge es auch. Zudem war der Antrag lediglich auf PRÜFUNG des Erhalts und nicht dass diese unbedingt erhalten wird.
    So bleibt es nun wie es ist: Das Stadion wird komplett abgerissen, inklusive der Betonfläche/Eispiste ohne einer Prüfung auf Erhalt dieser. Wann und wie es dann mit dem Gelände weiter geht, wird sich noch zeigen.
    Ich persönlich mich noch für die Unterstützung der Freien Wähler bedanken.

  • Anträge im Verwaltungsausschuss

    Die Kaufbeurer Initiative stellte zwei Anfragen im letzten Verwaltungsausschuss:

    Im Internet kam die Diskussion bezüglich der Graffitis am alten Eisstadion auf. Mit dem Abbruch verschwindet auch die Möglichkeit zur StreetArt. Die Verwaltung wurde gebeten andere Möglichkeiten zu prüfen. wie z. B. am Elefantenklo oder an Brückenwänden über die Wertach.

    Die Plätze um die Container werden immer mehr vermüllt. Sämtlicher Müll, vom Rest- bis zum Sperrmüll, werden hier abgelagert. Wir fordern eine bessere Überwachung mit entsprechenden Bußgeldern. Dies wurde auch von OB Stefan Bosse zugesagt.
    Wir können uns auch eine finanzielle Belohnung für Bürgerinnen und Bürger vorstellen die solche unerwünschten Müllentsorger der Stadt mitteilen.

  • Besuch Technologie-Transfer-Zentrum und Anregung Wertstoffinsel

    Vor der letzten Stadtratssitzung besuchten unsere Stadtratsmitglieder Robert Klauer und Alexander Uhrle den Vortrag von pro-micron und der Hochschule Kempten zum Thema Digitalisierung in der Zerspanung. Nachfolgend ein Eindruck von Alexander Uhrle

    Bevor es gestern zur Stadtratssitzung ging, luden die Hochschule Kempten und die Firma Pro-micron GmbH zur Vorstellung des neuen Technologie-Transfer-Zentrums für Digitalisierung in der Zerspanung ein. In einem Rohbau folgte ich bisher noch keinem Vortrag, dieser schuf aber eine interessante Atmosphäre auf Bevorstehendes: Man möchte in Kaufbeuren das Epi-Zentrum in diesem Sektor werden. Ich selbst dachte mir, was, laienhaft ausgedrückt, an dem Bohren von Löchern, außer der Maschinensteuerung schon groß digitalisiert werden kann, aber weit gefehlt: Durch die Anbringung von vielen Sensoren im Werkzeug wie dem Bohrkopf selbst und der Hilfe von Big Data, kann eine KI aus den Daten lesen, ob die Bohrung wie gewünscht abgelaufen ist oder das Werkzeug noch in Ordnung ist, was man meist nicht so einfach während des Betriebs erkennen kann. Dem entsprechend können z. B. weitere automatisierte Prozesse folgen. Die Schwierigkeit hier ist nicht nur das Anlernen der KI sondern auch das Verbauen der Sensoren, denn jeder kann sich vorstellen, wie die Bedingungen innerhalb eines Bohrers bei 21.000 Umdrehungen sind. Die Sensoren müssen aber zuverlässig liefern. Das ist wirklich sehr spannend was hier in Kaufbeuren passiert :-).

    Vielen Dank für den Vortrag an die Hochschule Kempten und pro-micron!

    In der darauffolgenden Stadtratssitzung regte Alexander Uhrle an, bei einer Verlagerung des Wertstoffhofes der Liegnitzer Straße, eine Wertstoffinsel dort einzurichten. Dies nahm die Verwaltung mit.

  • 25 Jahre Bürgermeister-Umlandtreffen

    Zum 25. Mal trafen sich die Bürgermeister aus dem Kaufbeurer Umland in geselliger Runde

    1992 stellte die Kaufbeurer Initiative den OB-Kandidaten Bernhard Wachter. Im Wahlkampf warben wir unter anderem für die Zusammenarbeit der Stadt Kaufbeuren mit dem Umland. Die OB-Wahl ging bekanntlich leider verloren, aber die KI zog 1996 als Fraktion in den Kaufbeurer Stadtrat ein. Im gleichen Jahr luden wir die Bürgermeister der direkt an Kaufbeuren angrenzenden Gemeinden zum ersten Austausch zwischen Stadt und Land ein und gründeten das Umlandbürgermeistertreffen mit der KI. Bei jedem Treffen wurden politische Themen diskutiert und freundschaftliche Beziehungen gepflegt.
    Wir sind sehr dankbar, dass die Bürgermeister uns das Vertrauen schenkten und das Treffen dieses Jahr zum 25. Mal stattfindet. Spruch von des Altbürgermeister von Mauerstetten und stellvertr. Landrat Alexander Müller: „Die KI hat die Tür zum Umland aufgestoßen.“

  • Aktualisierung Antrag Livestreaming

    Im September 2020 reichten Maximilian Nocker von der Generation KF und Alexander Uhrle von der Kaufbeurer Initiative e. V. den gemeinsamen Antrag zur Durchführung von Tests eines Livestreamings ein. Dem Antrag wurde noch ein Konzept für einen möglichen Proof of Concept beigefügt, welcher die technischen Möglichkeiten eines Livestreamings beleuchtete.

    Dieser Antrag wurde Anfang Dezember im Verwaltungsausschuss diskutiert. Hierbei wurden mehrere Bedenken geäußert, z. B. bezüglich des Datenschutzes, der Kosten oder wie sich die Diskussionskultur innerhalb der Gremien hierdurch verändern könnte. Leider gab es aus den Augen der beiden Autoren des Antrages mehrere Missverständnisse, besonders jedoch in Bezug auf die Kosten. Die Verwaltung nahm als Beispiel die Kosten für den Livestream des Stadtrates der Stadt Pfaffenhofen / Ilm in Höhe von ca. 1.500€. Diese entstünden aber durch die externe Produktion sowie den deutlich höheren technischen Aufwand als wie es im Konzept von Generation KF und Kaufbeurer Initiative vorgeschlagen wurde. Gegen Ende der Diskussion wurde der Antrag auf unbestimmt verschoben.
    Da nun klar war, dass es wohl mehr Ungereimtheiten bezüglich des Livestreams gäbe, hat die Generation KF und die Kaufbeurer Initiative den Antrag aktualisiert. Hierbei wurden die Bedenken und auch die Empfehlungen der Verwaltung berücksichtigt.

    In der aktualisierten Version beantragen Maximilian Nocker und Alexander Uhrle die Durchführung zweier Testübertragungen von Ausschüssen. Die technischen Arbeiten hierzu erfolgen durch die Fraktionen der Generation KF und der Kaufbeurer Initiative in Abstimmung mit der Verwaltung. Die Kosten für diese beiden Tests übernehmen ebendiese. Mit diesem Test sollen die genauen Kosten und Aufwände, sowie der Einfluss auf die Diskussionskultur durch den Livestream im Stadtrat ermittelt werden. Aufgrund der seitens des Datenschutzbeauftragen geäußerten Argumente wird nun von einer Archivierung des Livestreams abgesehen.

    Wann die aktualisierte Version des Antrages diskutiert wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

  • Stellungnahme Turnhalle Krautlussweg

    Die Verwaltung informiert, dass eine Verbreiterung der Turnhalle an diesem Standort nicht möglich ist. Die Diskussion drehte sich folglich um die Höhe der Halle. Vom DjK Kaufbeuren wurden wir informiert, dass im Volleyball eine Hallenhöhe von mindestens 7 m verbandsseitig vorgeschrieben ist. Dafür steht die gesamte KI-Fraktion. Leider konnten nur zwei Fraktionsmitglieder an der Sitzung teilnehmen. Die Restlichen waren durch Geburt eines Kindes und einer OP verhindert.  Wir stellten den Antrag die Halle mit 7 m Höhe zu bauen. Unterstützt wurden wir dabei von der Generation KF. Sämtliche anderen Fraktionen überstimmten uns und der Beschluss wurde mit 6m Hallenhöhe gefasst. 

  • Rede von unserem Hans Häußer als ältester Stadtrat

    Rede von unserem Hans Häußer als ältester Stadtrat

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Bosse,

    sehr geehrte Herren Bürgermeister Bucher und Holy, sehr geehrte Stadtratskolleginnen und –kollegen, verehrte Referatsleiter, Amtsleiter, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

    Wenn ich auf  2015 zurückblicke, war es meiner Meinung nach ein sehr erfolgreiches und erlebnisreiches Jahr.

    Ich möchte heute nicht auf die einzelnen Projekte eingehen, sondern zwei Projekte herausgreifen, die mir besonders am Herzen liegen.

    Am 17. Oktober wurde der “Neue Markt“ feierlich eröffnet. Bis heute sind meines Wissens nach keinerlei große Beschwerden und Änderungswünsche eingegangen. Auch mit der Lösung für die Radfahrer, welche sich  vor den wartenden Autos auf-stellen und somit mehr Sicherheit haben, gibt es keinerlei Probleme. 

    Während der Umbaumaßnahme, die sehr schnell umgesetzt wurde, stellte sich der lang sehr umstrittene Reifträger Weg als ideale Umleitungsstrecke heraus und ist weiterhin eine große Entlastung  für die Sudetenstraße.

    Am 1. Oktober wurde feierlich das Stadttheater eröffnet. Ich möchte jetzt nicht auf die etwas moderne und umstrittene Eröffnung eingehen.

    Aber ich nutze hier die Möglichkeit , auf die Arbeit des Seniorenbeirates hinzuweisen.

    Dem Seniorenbeirat war  es sehr wichtig, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Behinde-rung den Besuch des Stadttheaters zu ermöglichen. Der Seniorenbeirat kämpfte vie-le Jahre für einen barrierefreien Eingang, für einen Aufzug und für Behinderten-toiletten. Auf den gelungenen Umbau des Stadttheaters und auf die vielen positiven Rückmeldungen von Seniorinnen und Senioren können wir stolz sein.

    Da immer mehr Menschen auch im hohen Alter sehr aktiv sind, versuchen wir im  Seniorenbeirat, für diese Senioren unterhaltsame Veranstaltungen zu organisieren.

    Los ging es im Januar mit der Faschingsveranstaltung AUFBRUCH – UMBRUCH, welche von den Seniorenbeiratsmitgliedern organisiert wird.       

    Weiter ging es mit „Urlaub ohne Koffer“ im Juni. Mit 30 Personen waren wir eine Woche zu Gast im „Regens Wagner Heim“ in Holzhausen. Bei einem sogenannten Promi-Tag mit Bürgermeister Holy, Oberst Dr. Volker Pötsch und dem Bürgermeister von Igling wurden mit den Senioren interessante Gespräche geführt.

    Die nächste Veranstaltung war der „Tänzeltag der Alten“ im Festzelt. Mit dem Tänzel-festverein und dem Seniorenbeirat wurde ein buntes Programm zusammengestellt, und die Seniorinnen und Senioren schwärmten von früheren Erlebnissen beim Tän-zelfest.

    Viele Seniorinnen und Senioren nehmen rege am täglichen Geschehen in Kaufbeuren teil.

    Der Seniorenbeirat ist in die weitere Entwicklung der Stadt eingebunden. Aktuelles  Beispiel ist der Umbau in  der Fußgängerzone . Wir werden unsere Vorschläge für eine seniorengerechte Stadt einbringen.

    Noch ein paar Worte über den Seniorenbeirat. Es macht Spaß, in diesem Beirat mitwirken zu können, um für Seniorinnen und Senioren Erleichterung im täglichen Alltag zu erreichen.

    Und das Schönste in diesem Beirat ist, dass die Politik, ob schwarz, rot, gelb oder grün, keine Rolle spielt und die Entscheidungen bisher, bis auf eine Enthaltung eines ehemaligen Seniorenbeiratsmitgliedes, immer einstimmig getroffen wurden .

    Der Stadtrat hat den Seniorenbeirat 1990 gegründet. Somit können wir heute auf 25 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken.

    Noch  einige Worte zum Bauhof. Ich habe Ihnen einen Auszug der Fachzeitschrift „Kommunal Technik“ an Ihren Platz gelegt. Der Kaufbeurer Bauhof wurde von dieser Zeitung mit dem“ KT-IMAGE-AWARD 2014 „ ausgezeichnet. Dies ist eine tolle Auszeichnung und zeigt, dass der Bauhof eine hervorragende Arbeit leistet, die auch überregional anerkannt wird.

    Zum Schluss bedanke ich mich, auch im Namen des Stadtratsgremiums, bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, ebenso bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der städtischen Einrichtungen für ihren Einsatz.

    Mein besonderer Dank gilt auch allen Vereinen, die im sportlichen, kulturellen und im sozialen Bereich, sowie in der Jugendarbeit wertvolle und unbezahlbare Arbeit leisten.

    Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest, ruhige und erholsame Tage und für 2016 Glück und vor allem Gesundheit.

    Als Mitglied der „Kaufbeurer Initiative“ möchte ich Ihnen -wie jedes Jahr- zum Schluss  einen Besuch der „LEBENDEN KRIPPE“ in der Märzenburg am 19. oder am 20. Dezember ans Herz legen. Es gibt kaum eine schönere Einstimmung auf die bevorstehenden Festtage und die Spenden kommen bedürftigen Menschen zugute.

    Vielen Dank

  • Informationen zum Verwaltungsausschuss am 10.03.2015

    Informationen zum Verwaltungsausschuss am 10.03.2015

    Die KI hat dem Antrag der Grünen zur Teilnahme an der Kampagne „Fairtrade Towns“ zugestimmt.

    Wir begrüßen und unterstützen, dass Frau Knauer, als Antragstellerin, auch zur Ansprechpartnerin für die Stadt Kaufbeuren benannt wurde.

    Ebenso wurden die Anträge

    – der DLRG, für die Ersatzbeschaffung eines Einsatzleitwagens und für den Neubau einer Garage und
    – der Pfarrkirche St. Thomas, zur Sanierung der Außenfassade und Instandsetzung des Daches unterstützt und befürwortet.

    Für Verwunderung sorgten beim Punkt „Haushaltsplan 2015“ die Freien Wähler. Sie thematisierten den Stellenplan 2015, der bereits am 27.01.15 in der Stadtratssitzung beschlossen wurde.

    Die Wortbeiträge waren inhaltlich die gleichen wie in der Stadtratssitzung. Zusammengefasst: Die Maßnahmen im Stellenplan sollten aus Kostengründe auf 2 Jahre verteilt, und die Stellenhebungen und – mehrungen auf 50 % reduziert werden.

    Die KI erinnert daran, dass der größte Teil der Stellenmehrungen Pflichtaufgaben betrifft und somit direkt dem Bürger zugutekommt. Jede Stelle wurde in der Stadtratssitzung breit erklärt, begründet und diskutiert. Alle Parteien, außer FW, haben danach zugestimmt.

    Die Vermutung liegt nahe, dass es den FW nur um eine Schlagzeile ging.

    Die KI steht zu einer angemessenen Personalausstattung für unsere Bürgerinnen und Bürger.

  • Die Kaufbeurer Initiative begrüßt die Entscheidung der Staatsregierung zur Behördenverlagerung 2015

    Die Kaufbeurer Initiative begrüßt die Entscheidung der Staatsregierung zur Behördenverlagerung 2015

    Der bayerische Ministerpräsident hat Wort gehalten und H. Staatsminister Dr. Söder setzt ein wichtiges Signal für die Stadt Kaufbeuren. Diese Maßnahme kommt nicht von ungefähr.

    Kaufbeuren hat es geschafft in den Blickpunkt von München zu kommen. Die Ansiedlung des Abrechnungszentrums Arbeitnehmer Süd mit 100 Beschäftigten, weitere zusätzliche

    16 Stellen und die Aufstockung der Finanzhochschule um 70 Studierende ist der guten Vorarbeit von zwei Personen zu verdanken.

    Es gibt Abgeordnete die populistisch poltern und es gibt welche, die etwas erreichen.

    Unser Dank geht an den Wirtschaftsstaatsekretär und Stimmkreisabgeordneten Franz Pschierer, der, zusammen mit OB Bosse, durch gute Verhandlungsführung und realistischen Forderungen diese Behördenverlagerung möglich machte.

    Wir wissen natürlich, dass diese Maßnahme den Abzug der Bundeswehr nicht kompensiert, aber wir sind auf einem guten Weg.