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Kategorie: Allgemein

  • Stellungnahme Ernst Holy zur aktuellen Kliniken-Situation

    Stellungnahme unseres Fraktionsvorsitzenden Ernst Holy zur aktuellen Situation der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren:

    „Eine äußerst schlechte Nachricht überbrachte der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Herr Andreas Kutschker. Das Jahresdefizit für 2023 wird sich mehr als verdoppeln und landet bei voraussichtlichlich 9,69 Mio €. Ursachen sind die massiv gestiegenen Energiekosten, Prämienanpassung der Betriebskosten- und Gebäudeversicherung, Erhöhung der Wäschereikosten sowie gestiegene Personalkosten um nur einige zu nennen.
    Dem gegenüber steht die Fallpauschalenregelung die ein starres Abrechnungssystem vorsieht und Mehrkosten nicht ausgleicht.

    Es war richtig, dass eine Abordnung unseres Klinikums im September am bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Alarmstufe ROT“ in Berlin teilgenommen hat. Forderung war, die Inflation auszugleichen und die Einführung eines Vorschaltgesetztes um ein Krankenhaussterben zu verhindern. Um die Krankenhäuser gerade im ländlichen Raum zu erhalten, brauchen wir vom Bund die Finanzierung der Betriebskosten und eine Finanzierung der Kostensteigerung.
    Zu erwähnen ist, dass die jetzige Gesundheitsreform von unserem Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorangetrieben wird – zur Überwindung des Fallpauschalensystems. Viele Leute haben vergessen, dass H. Lauterbach die Fallpauschalen eins mit eingeführt hat.

    Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Vorstand die richtige Person in dieser schwierigen Lage haben. Herr Kutschker setzt nicht auf Aktionismus sondern auf nachhaltige wirtschaftliche Sicherung unserer Standorte. Für das Jahr 2026 ist bereits ein Jahresdefizit von ca. 4 Mio € geplant.“

  • Bericht Beauftragter Digitale Stadt

    Unser Beauftragter „Digitale Stadt“, Alexander Uhrle, hielt seinen jährlichen Bericht.

    Hierbei lobte er den Einsatzwillen der Mitarbeitenden, kritisiert aber auch gleichzeitig eine fehlende Strategie aber auch die Kommunikation der Stadt.

    Den ausführlichen Bericht gibt es auf seiner persönlichen Seite: https://www.uhrle.com/bericht-beauftragter-digitale-stadt-2022-2023/

  • Antrag „Pfand gehört daneben“

    Unser Stadtratsmitglied Alexander Uhrle erarbeitete einen Antrag zum Thema „Pfand gehört daneben“, welches im vergangen Umweltausschuss auf der Agenda stand. Da Alex beruflich bedingt nicht vor Ort sein konnte, übernahm Werner Stumpe das Wort. Hierbei stimmten alle anderen Vertreter einem Feldversuch vor. Vielen Dank hierfür!Auch möchten wir uns bei Alexander Vucko für den Artikel und den Kommentar bedanken!

  • Renovierung Lebende Krippe

    Noch knapp 1,5 Monate bis zu Lebenden Krippe und dennoch befindet sich bereits die Organisation in vollem Gange: Helfer suchen, Lager aufräumen, Genehmigungen, Einkäufe, Wiese vor der Krippe mähen. Aber ein Punkt kam dieses Jahr hinzu und der war kein kleiner: Jedes Haus hat Sanierungsbedarf nach über 30 Jahren der Nutzung. Ein Stall im Wald, welcher der Witterung voll ausgeliefert ist, noch viel mehr. Daher fanden sich am vergangenen Wochenende zehn Helfer ein, welche unter der technischen Leitung von Schreinermeister Falk Stiehler und der organisatorischen Leitung unseres 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky zwei Tage die Krippe sanierten. Das Besondere war dabei, dass man darauf achte, das Erscheinungsbild der Krippe so zu belassen wie bisher, damit der Charme weiter bestehen bleibt, Innen jedoch die komplette Stützkonstruktion ausgetauscht bzw. ergänzt wurde.

    Die Kosten hierfür werden von der Kaufbeurer Initiative übernommen, welche dies aus dem Einnahmen des Lager „Beurer Leut“ beim Tänzelfest Lagerleben finanzierte. Habt ihr also in dem Lager etwas gegessen oder getrunken, dann habt ihr damit auch die Lebende Krippe mit auf Vordermann gebracht. Vielen Dank hierfür!

  • Haushaltsrede 2024 von Fraktionssprecher Ernst Holy

    Nachfolgend die Haushaltsrede von unserem Fraktionssprecher Ernst Holy bei der Stadtratssitzung vom 19.03.2024

    Deutschlands Probleme sind groß, und die Sorgen der Menschen sind es auch. Es fehlt leider zunehmend das Vertrauen, dass die Regierenden diese Probleme lösen und den Menschen ihre Sorgen nehmen können.
    Seit Amtsantritt der Regierungskoalition aus SPD, Grüne und FDP im Dezember 2021 konnte sich die Ampel nicht aus einem Modus der Krisenbewältigung herausarbeiten.
    Im Bereich Finanzen sind die Zeiten eines Wunschkonzertes auf allen Ebenen endgültig vorbei. Auch die Kommunen befinden sich in einer finanziell schwierigen Zeit.
    So haben wir in Kaufbeuren zur Vorbereitung der Haushaltsberatungen in mehreren Sitzungen bereits vorgesehene Maßnahmen besonders streng auf ihre Dringlichkeit und Notwendigkeit überprüft.
    In den Klausursitzungen haben wir uns im Ergebnishaushalt über den Zeitraum 2024 – 2027 auf Einsparungen von insgesamt 33,9 Mio. Euro verständigt.
    Noch deutlicher fielen die Einsparungen bei den Investitionen aus. Das Investitionsvolumen wurde für den Finanzplanungszeitraum um 57 Mio. Euro gekürzt.
    Trotz dieser Reduzierungen ist die Botschaft an unsere Bürgerinnen und Bürger eindeutig: es ist keine einfache Zeit, aber gemeinsam werden wir das auf die Reihe bringen.
    So weisen wir im Haushaltsjahr 2024 mit rund 50 Mio. Euro und im gesamten Finanzplanungszeitraum 2024-2027 mit 137 Mio. Euro Rekordwerte bei den Investitionen aus.
    Um uns das leisten zu können, müssen wir unsere Einnahmesituation verbessern. Das heißt, es wird Einschnitte geben. Wir werden Gebühren wie zum Beispiel für Bäder, Bücherei, Parkhäuser und weiteres anheben.
    Wir, die KI, haben auch schweren Herzens für eine Anpassung bei der Grund- und Gewerbesteuer gestimmt.
    Bei den Einsparungen ist vor allem die Stadtverwaltung betroffen.
    Es wurden Budgets gekürzt und etliche Stellen werden nicht mehr nachbesetzt. Bei allen Einschnitten und Kürzungen müssen wir aber darauf achten, dass wir als Arbeitgeber interessant bleiben. Die Wechselbereitschaft ist groß. Für unsere städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter muss klar sein, dass sich die Arbeit lohnt und dass sie einen verlässlichen Arbeitgeber haben. Die Zufriedenheit des Personals hat Priorität und darf nicht ausgenutzt werden.
    Darum an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Kaufbeuren für ihr Engagement und ihr Verständnis.
    Die Stadt Kaufbeuren ist auf 48 000 Einwohner gewachsen und sie wird weiterhin wachsen. Das ist grundsätzlich eine positive Nachricht. Diese Zahl entstand auch durch die Aufnahme von Flüchtlingen. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Zuweisungen durch die Regierung von Schwaben die Stadt Kaufbeuren an ihre Belastungsgrenze bringt.
    Der Bedarf an Kita- und Kindergartenplätzen steigt rapide an, auch verursacht durch den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz. Wir brauchen dringend das notwendige Personal und geeignete Räumlichkeiten. Deswegen haben wir im Verwaltungsausschuss für zusätzliche Mittel zum Bau einer Kindertagesstätte mittels Aufstellung von Containern in Höhe von 1,0 Mio. Euro in 2024 und für 2,1 Mio. Euro in 2025 gestimmt.
    Als Schulstadt sind wir an einer guten Versorgung bei Gebäuden und Ausstattung interessiert. Die nötigen Investitionen sind teilweise erheblich. Allein die Sanierung der Ludwig-Reinhard-Schule für 26 Mio € oder der Ausbau der Gustav-Leutelt-Schule für 22 Mio € sind nur die beiden größten Brocken in diesem Bereich.
    Beim Straßenbau wurden dagegen einige Maßnahmen zurückgestellt. Wichtig für uns war, dass der Neubau der Bahnüberführung Augsburger Str. dieses Jahr begonnen wurde. Damit wird das stark befahrene Nadelöhr beseitigt.
    In unseren Kliniken trägt Herr Andreas Kutschker von Sana seit 2022 die wirtschaftliche Verantwortung.
    Die Verschlechterung des Jahresergebnisses 2023 um 6,5 Mio € hat er allerdings nicht zu verantworten.
    Unsere Kliniken sind wie die Stadt Kaufbeuren erheblich fremdbestimmt durch die Bundesregierung. Wir sind gespannt auf die neue Gesundheitsreform durch den Gesundheitsminister H. Prof. Lauterbach. Ich darf daran erinnern, dass bei der Einführung der Fallpauschalen 2003 auch ein Prof. H. Lauterbach beteiligt war.
    Bei VWEW hat unser Geschäftsführer H. Stefan Fritz in der Energiekrise durch weit- und umsichtigen Energieeinkauf bewiesen, dass wir den richtigen Mann an der richtigen Stelle haben. Er lenkt unser Unternehmen sicher durch ein schwieriges Marktumfeld.
    Besonderer Dank geht an H. Pferner mit seinem Team. Herr Pferner hat die Zeichen der Zeit erkannt. In seiner ruhigen Art hat er frühzeitig den Stadtrat auf die schwierige finanzielle Situation hingewiesen und gegengesteuert.
    Es wird Einschnitte geben. Nicht nur bei der Infrastruktur und im sozialen Bereich, sondern auch im kulturellen Bereich.
    Wir bitten alle mit ihrem Engagement und ihren Ideen nicht nachzulassen. Ich glaube sogar, dass in dieser finanziellen Misere noch mehr Ideen gefordert sind. Lasst uns in dieser Krise eine Chance sehen. Eine Chance das Miteinander zu stärken.
    Wir sollten auch unsere Standards überdenken. Muss es immer mehr und mehr sein?
    Denken wir an die Zufriedenheit. Sie hat die Eigenschaft, dass Zufriedenheit sich nämlich nur jeder selbst geben kann. Besinnen wir uns auf unsere eigenen Stärken und rufen nicht immer nur nach dem Staat. Als Kaufbeurer Initiative wissen wir wovon wir reden. Wir sind als Verein seit über 30 Jahren, neben der Politik, im sozialen und kulturellen Bereich tätig.
    In Sachen Miteinander bedanke ich mich für die gute Zusammenarbeit bei Frau Bürgermeisterin Dr. Erika Rössler und bei Herrn Bürgermeister Oliver Schill.
    Zum Abschluss sage ich als Fraktionsvorsitzender Danke an unseren Oberbürgermeister für die offene Zusammenarbeit und als Vorsitzender des Städtepartnerschaftsvereins danke ich ihm für seinen unermüdlichen Einsatz in unseren Partnerstädten.

  • Neuer Whatsapp Service

    Viele nutzen weder Instagram noch Facebook. Dennoch möchten wir künftig die Möglichkeit bieten, auf unsere Kurznachrichten zugreifen zu können. Daher bieten wir nun einen Whatsapp-Service, über welchen man unsere Kurznachrichten abonnieren kann.

    Abonnieren kann man diesen, wenn man mit dem Smartphone auf nachfolgenden Link klickt:
    https://whatsapp.com/channel/0029VaaQmdE9RZAZWypbfa1W

  • JHV: Sehr erfolgreiches Jahr für die Kaufbeurer Initiative

    Der seit 2022 in seiner Funktion als 1. Vorsitzende amtierende Alexander Uhrle, welcher auch durch den Abend führte, eröffnete die diesjährige Jahreshauptversammlung gleich mit positiven Nachrichten: Der Verein konnte seine Mitgliederzahl auf insgesamt 158 steigern. Besonders erfreulich ist, dass das Durchschnittsalter aller Neumitglieder seit 2022 bei etwa 35 Jahren liegt. Neben verwaltungsinterner Themen berichtete Uhrle auch über die vergangene Modernisierung des Lagers „Beurer Leut“ beim Kaufbeurer Lagerleben. Sein Stellvertreter Stephan Kopetzky ließ noch einmal die Lebende Krippe Revue passieren. Die Schatzmeisterin Carolin Griebel bzw. ihr Vertreter Patrick Griebel, zeigten auf, dass Finanzjahr als sehr positiv betrachtet werden kann: Trotz hoher Investitionen in das Lagerleben-Lager sowie in die Renovierung der Lebenden Krippe aber auch Spenden in Höhe von 5.000€ an Bedürftige aus Stadt und Land, stand gesammelt aus ideellem und wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb am Ende ein positives Ergebnis mit einem mittleren vierstelligen Betrag zu Buche. Nachdem die Kassenprüferin Heidi Vaaßen von ihrer Vollprüfung berichtete, empfahl sie die Entlastung der Vorstandschaft, welcher die knapp 40 anwesenden Mitglieder einstimmig folgten.

    Auch beim Feiern ist die Kaufbeurer Initiative sehr erfolgreich, stellte Uhrle fest, denn im Jahr 2024 gibt es sogar zwei Vereinsfeste, da das letztjährige verschoben werden musste. Im Bereich Social Media hat sich mit Alex Winterholler der Verein neu aufgestellt, welcher als einer seiner ersten Amtshandlungen einen Whatsapp-Channel für die Kaufbeurer Initiative aufbaute, damit man auch außerhalb von Instagram und Facebook stets über die KI und relevanten Informationen aus dem Stadtrat informiert bleibt. Wer den Channel abonnieren möchte, kann einfach auf https://whatsapp.kaufbeurer-initiative.de gehen.

    Zum Abschluss wurden noch die weiteren geplanten Maßnahmen beim kommenden Lagerleben präsentiert, welche sehr gut angenommen wurden.

  • 31. Lebende Krippe

    Am 21. und 22. Dezember ist es wieder soweit: Die 31. Ausgabe der „Lebenden Krippe“ findet im Kaufbeurer Märzenburgwald statt. Die erstmals 1991 von der Kaufbeurer Initiative (KI) ins Leben gerufene Benefiz-Veranstaltung sammelt mit diesem kostenfreien Event Spenden für Bedürftige aus Stadt und Land wie z. B. der Armenspeisung des Crescentiaklosters, Urlaub ohne Koffer oder der Wärmestube. Dank der Unterstützung der Besucher konnten in den vergangenen Jahren bereits fast 90.000 Euro zusammengetragen werden.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Die aktuelle Lage ist der Kaufbeurer Initiative bewusst, wodurch man sich, trotz teils massiver Preiserhöhungen, dafür entschieden hat, die Preise weiterhin seit 2019 stabil zu halten. Hierdurch ergeben sich besonders familienfreundliche Preise für Speisen und Getränke wie Bratwurst, Kuchen, Punsch oder Glühwein. Zwar ist der Verkauf ein wichtiger Faktor für die finalen Spenden, jedoch soll die Lebende Krippe auch eine Veranstaltung für diejenigen sein, denen es finanziell weniger gut geht, denn die Kaufbeurer Initiative möchte ALLEN eine Auszeit in der stressigen Vorweihnachtszeit schenken.
    Der Verkauf erfolgt ausschließlich am Beginn des etwa 1,5 Kilometer langen Weges, der vom Märzenburgweg bis zur Krippe führt. Den romantischen Pfad durch den hoffentlich verschneiten Wald kann man entweder zu Fuß, gerne auch mit einer Fackel in der Dämmerung, oder bequem per Kutsche zurücklegen. Sollte es das Wetter zulassen, ist es für Kinder ein besonderer Spaß, mit einem Schlitten zur Krippe gezogen zu werden.

    Rund 90 Mitglieder der KI sind nötig, um den jährlich über 10.000 Besuchern ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Erlebnis zu ermöglichen. Besonders schön ist das generationsübergreifende Engagement – bei einigen Familien wirken bereits drei Generationen mit. Im Krippenstadel erwarten die Besucher Maria, Josef und das Jesuskind, während Ochs und Esel wohltuende Wärme spenden. Hirten versammeln sich am Feuer, und stündlich wird die Verkündigung vorgelesen. Im Herbst 2023 wurde die Krippe nach über 30 Jahren umfassend saniert und 2024 nochmals „aufpoliert“, wobei der äußere Charme eines alten Stalls erhalten blieb, während u.a. die tragenden Elemente erneuert wurden, um die nächsten Jahre zu sichern. Hierfür wurden keinerlei Gelder aus den Umsätzen der Lebenden Krippe verwendet, sondern ausschließlich das Vereinsvermögen der Kaufbeurer Initiative e. V..

    Die „Lebende Krippe“ ist an beiden Tagen von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Da es keinen Ersatztermin gibt und die Veranstaltung stark wetterabhängig ist, wird empfohlen, vor dem Besuch die Webseite www.lebendekrippe.de für aktuelle Informationen zu prüfen. Weitere Informationen gibt es zusätzlich auf www.kaufbeurer-initiative.de oder auf Instagram @kaufbeurer.intiative / facebook @kfinitiative

  • JHV Erfolgreiches Jahr

    Am vergangen Mittwoch fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kaufbeurer Initiative e. V. statt. Wichtigster Punkt auf der Agenda war die Wahl des neuen Vorstands nachdem der alte entlastet wurde. Für die Wahl standen Christine Schnettler (3. Vorständin) und Corinna Bäumel (Schriftführerin) nicht mehr zur Wahl. Zudem gab es einen „Positionswechsel“. Nachdem 2022 bis auf Alexander Uhrle der komplette Vorstand in Form eines Generationenwechsels neu besetzt wurde, gab es dieses Jahr weniger Veränderungen:
    Die beiden Vorsitzenden Alexander Uhrle und Stephan Kopetzky bleiben weiter im Amt. Neue 3. Vorständin ist Carolin Griebel, die bisher die Funktion der Schatzmeisterin inne hatte. Ihr Nachfolger als Schatzmeister ist nun das neue Vorstandsmitglied Johannes Ellenrieder. Ein weiteres neues Gesicht ist die 19jährige Adriana Potatschiz, die sich besonders im letzten Jahr als sehr aktive Helferin bei Lagerleben und Lebender Krippe verdient machte. Auf Beiräte und Beisitzer wird verzichtet, da man künftig mit einem dedizierten Rollensystem innerhalb des Vereins arbeitet, welches sich leichter anpassen lässt.  

    Durch das vergangene Jahr führten die beiden Vorsitzenden. Die neue Organisationsstruktur beim Lagerleben funktionierte auf Anhieb. Lediglich der Freitag war massiv vom Unwetter betroffen, wobei der Getränkeumsatz für diese Situation noch gut war. Der Samstag konnte den Freitag nur teilweise kompensieren. Dennoch war das Ergebnis unter den besten fünf in der Geschichte.
    Während der Vorbereitungen der Lebenden Krippe verlief soweit alles ruhig bis sich 2. Vorsitzender Stephan Kopetzky, der primär die Vor-Ort-Termine übernahm, schwer verletzte und somit für die Lebende Krippe ausfiel. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit konnte 1. Vorsitzender Alexander Uhrle diese nicht übernehmen, aber hierbei erwies sich der künftige Schatzmeister Johannes Ellenrieder als Glücksfall, übernahm er sämtliche Termine und Abklärungen. Uhrle dankte zudem dem Bauhof der Stadt Kaufbeuren für seine hervorragende Unterstützung. Das Gesamt-Spendenergebnis der Lebenden Krippe beläuft sich, trotz schlechtem Wetter am Sonntag, auf 4.000€. Die Empfänger stehen noch nicht fest.

    Die Finanzen sehen nach Bericht der bisherigen Schatzmeisterin sehr gut aus. Trotz Investitionen und zweier Vereinsfeste (da das Fest von 2023 Anfang 2024 nachgeholt wurde) war die Bilanz des letzten Jahres sehr positiv. Hauptgrund hierfür sind die Einnahmen aus dem Lagerleben.  

    Im Ausblick auf das Jahr 2025 gibt es, abgesehen vom bevorstehenden Kommunalwahlkampf, keine besonderen Ereignisse.

  • KI nominiert Alexander Uhrle als OB Kandidaten 2026

    Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Kaufbeurer Initiative e. V. kam es zu einem Novum, zumindest im neuen Jahrtausend: Die Aufstellungsversammlung eines OB-Kandidaten. Die Kaufbeurer Initiative stellte erst ein einziges Mal einen OB-Kandidaten, 1992 mit Bernhard Wachter. Die damalige OB-Wahl, bei welcher Wachter in die Stichwahl gegen Dr. Andreas Knie (damals FW) kam, gilt auch als politischer Grundstein der Kaufbeurer Initiative. 34 Jahre später, im März 2026 soll es nun wieder einen Kandidaten geben.

    Bei der Aufstellungsversammlung wurde hierzu der 1. Vorsitzende und Stadtrat der KI, Alexander Uhrle, nominiert und mit 54 von 54 abgegebenen Stimmzetteln gewählt. In seiner Kandidatenvorstellung zeigte Alexander Uhrle, wie sein Erfahrungen als Enterprise Architect auch der Stadt Kaufbeuren nutzen könnten. Ein Steckbrief ist nachfolgend zu finden.

    Nach der Aufstellungsversammlung wurden auch die bisherigen Kandidat*innen vorgestellt. Unter ihnen befinden sich, neben dem bisherigen Stadtrat Robert Klauer, die Stadtgrößen Dieter Schaurich (Schaurich Werbung, DJ & Musiker bei Mauke), Markus Mölzer (ehem. Betreiber Roundhouse & Dicker Hund, Veranstalter Altstadtsommer), Kevin Kärst (Kantine frisch & fair), Oliver Meyl (Fa. Ilumy, Vorstand ESVK e. V.), Günther Fischer (Art of Hair) und Jürgen Feldmeier (1. Vorstand TV Neugablonz). Zudem stellten sich auszugsweise auch Moreen Müller (2. Vorsitzende Kinderschutzbund & Gesamtelternbeiratsvorsitzende), Annette Stauder, Johannes Ellenrieder (künftiger Schatzmeister der KI), Dr. Cornelia Ciosto und Gerhard Seidl (Spengelleiter Soldatenkameradschaft) vor. Während die amtierenden Stadträte Ernst Holy und Werner Stumpe nicht mehr zur Wahl stehen, möchte Robert Klauer noch mindestens sechs weitere Jahre Kaufbeuren als Stadtrat unterstützen. Bei der Kandidatenliste der KI zeigt sich, dass sich diese wie bisher durch besonders viele ehrenamtlich Engagierte auszeichnet. Außerdem wurde mitgeteilt, dass die Liste der KI noch nicht vollständig und somit weiterhin für Interessierte und Engagierte offen ist.

    Steckbrief Alexander Uhrle
    – Geboren 1983 in Kaufbeuren
    – Verheiratet mit Frau Stefanie (Lehrerin), zwei Kinder
    – Beruf: Enterprise Architect beim Industrie & Automotive Konzern Schaeffler (Herzogenaurach) in der CEO Function „Strategic Digitalization“ unter CEO Klaus Rosenfeld. Zuvor u.a. Leiter & Gründer Enterprise Architecture beim Logistiker DACHSER, Global Head of Infrastructure & Workplace Services beim Laborkonzern SYNLAB und Unternehmensberater beim franz. Orange Konzern (Orange Business Services) mit Tätigkeiten für u.a. die HSH NORDBANK und die Europäische Zentralbank sowie weltweiter Einsätze wie z. B. Hongkong, Seoul, Taipei oder Sao Paulo.
    Zudem Gründer und geschäftsführender Gesellschafter beim Kaufbeurer Startup itletics UG
    – Ehrenamt: Gründer & 1. Vorsitzender Hockey for Hope e. V., 1. Vorsitzender Kaufbeurer Initiative e. V., Stadtrat (seit 2019) & Beauftragter „Digitale Stadt“, Vorstandsmitglied Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu. Ehemalige Ehrenämter wie z. B. Vorstandsmitglied ESV Kaufbeuren e. V., Eishockeytrainer beim ESVK & EV Königsbrunn
    Weitere Infos finden sich auf https://www.uhrle.com