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Kategorie: Allgemein

  • Zusammenarbeit von CSU, Freie Wählern und Kaufbeurer Initiative im Kaufbeurer Stadtrat

    Zusammenarbeit von CSU, Freie Wählern und Kaufbeurer Initiative im Kaufbeurer Stadtrat

    Bild: Julia von Stillfried

    Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zwischen CSU, Freien Wählern und der Kaufbeurer Initiative beginnt für den Kaufbeurer Stadtrat eine neue Phase der verlässlichen Zusammenarbeit. Zudem gibt es künftig für die Kaufbeurer Initiative eine Fraktionsgemeinschaft mit der FDP, vertreten durch Sebastian Zajicek.

    Für die Kaufbeurer Initiative ist diese Vereinbarung ein wichtiger Schritt, um in den kommenden sechs Jahren gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt zu übernehmen. Ziel der Zusammenarbeit ist eine stabile, sachorientierte und lösungsorientierte Kommunalpolitik, die Kaufbeuren wirtschaftlich stärkt, die Lebensqualität sichert und die Herausforderungen der kommenden Jahre entschlossen angeht.

    Die ausführlichen Gespräche der vergangenen Wochen waren geprägt von gegenseitigem Respekt, konstruktivem Austausch und einem gemeinsamen Verständnis dafür, dass Kaufbeuren angesichts großer finanzieller, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen verlässliche Mehrheiten und klare politische Handlungsfähigkeit benötigt.

    Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen insbesondere:

    • eine solide Haushalts- und Finanzpolitik ohne strukturelle Neuverschuldung,
    • die aktive Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen,
    • die Weiterentwicklung Kaufbeurens als attraktiver Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort,
    • Investitionen in (digitale) Infrastruktur und Verkehr,
    • die Stärkung von Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität,
    • verantwortungsvolle Umwelt- und Energiepolitik
    • sowie eine transparente und bürgernahe Kommunalpolitik.

    Die Vereinbarung enthält zahlreiche Themen für die kommenden Jahre – von der Unterstützung großer Ansiedlungsprojekte über den Ausbau der Infrastruktur bis hin zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Hochschulentwicklung. Auch die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge, die Weiterentwicklung der Innenstadt sowie die Förderung von Kultur und Sport spielen dabei eine zentrale Rolle.

    Die Kaufbeurer Initiative bringt sich dabei weiterhin als unabhängige und bürgernahe Kraft in die gemeinsame Arbeit ein. Gleichzeitig soll die neue Kooperation dazu beitragen, wichtige Zukunftsentscheidungen im Stadtrat auf eine stabile Grundlage zu stellen und Projekte effizient umzusetzen.

    „In den Gesprächen der vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass uns bei vielen zentralen Zukunftsfragen gemeinsame Ziele verbinden“, erklärt KI-Fraktionssprecher Alexander Uhrle. „Die Vereinbarung schafft die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.“

    Auch die klare Abgrenzung gegenüber extremistischen Kräften ist Bestandteil der Vereinbarung. Die Partner bekennen sich ausdrücklich zu Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer politischen Kultur des respektvollen Miteinanders.

    Die neue Kooperation verfügt künftig über eine breite Mehrheit im Stadtrat und will zentrale Zukunftsprojekte gemeinsam voranbringen. Dazu zählen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung Kaufbeurens, die Sicherung der Kliniken, die Unterstützung des Bundeswehrstandorts, der Ausbau der B12 sowie die Weiterentwicklung von Kultur, Sport und Innenstadt.

    Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich bei der CSU und den Freien Wählern für die vertrauensvollen Gespräche der vergangenen Wochen und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle Kaufbeurens.

    Als Fraktionssprecher wurde Alexander Uhrle vorgestellt, vertreten durch Robert Klauer und Sebastian Zajicek.

    Die Kooperationsvereinbarung kann nachfolgend eingesehen werden.

  • Dankeschön!

    Dankeschön!

    Liebe Freunde und Unterstützer der Kaufbeurer Initiative,

    eine lange, anstrengende, aber auch lehrreiche und interessante Zeit liegt nun seit acht Tagen hinter uns. Über 40 KI’ler verfolgten gemeinsam die sich stetig aktualisierenden Balken auf der Webseite zur Kommunalwahl. Am Ende hieß es 9,2%, weiterhin vier Sitze für die Kaufbeurer Initiative und 21,2% / 3.896 Stimmen für mich, welche Platz 2 von 4 bedeuteten. Ich muss zugeben, dass doch ein wenig Enttäuschung vorhanden war, hatte nicht nur ich auf eine Stichwahl gegen Stefan Bosse gehofft. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf welches wir stolz sein können. Hierfür möchte sich das gesamte Team ganz herzlich bedanken – für jede Stimme, die uns Vertrauen entgegen bringt und wir werden alles dafür tun, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen.

    Neben den Stimmen gibt es aber noch eine andere Sache, die mich besonders stolz macht: Wenn wir etwa 1,5 Jahre zurück gehen – in den Herbst 2024 – stand die Kaufbeurer Initiative vor einem großen politischen Umbruch: Nicht nur die beiden Stadträte Ernst Holy und Werner Stumpe gaben bekannt, nicht mehr anzutreten, sondern auch viele KandidatInnen, welche zuletzt (über Jahre) auf der Vorschlagsliste standen. Etwas über ein Jahr später hatten wir unsere neue Liste zusammen: Mit Ersatzleuten sage und schreibe 34 neue Gesichter!
    Aber neue Gesichter zu haben ist das Eine, dass daraus ein Team wird, etwas ganz Anderes. Es kamen viele zusammen, die sich vorher noch nie gesehen hatten und trotzdem wuchs ein Team. Marketing, Wahlthemen, Finanzen, Social Media – es bildeten sich verschiedene Gruppen, die zusammen arbeiteten. Zudem halfen neue Kandidaten, die vorher nie bei der KI waren, auch gleich bei der Lebenden Krippe mit und meldeten sich für das kommende Lagerleben.

    Eine fast völlig neue Truppe – wir organisierten zusammen, wir hatten Spaß zusammen, wir litten zusammen (am Infostand bei 1° bei starkem Wind & Regen) und wir feierten zusammen. Hier wuchs eine Einheit zusammen, die mich noch stolzer macht als das Ergebnis.

    Ich glaube, das ist etwas, was die Kaufbeurer Initiative nochmal von anderen unterscheidet und daher bereitet mir es nochmals eine größere Freude, der 1. Vorsitzende der Kaufbeurer Initiative sein zu dürfen.

    Vielen Dank nochmals an alle Wähler, aber auch an alle KandidatInnen und Unterstützer, die diese Wahl zu einem besonderen Erlebnis machten und darauf, dass wir weiterhin so eine Einheit bleiben, nicht nur bei der Wahl, sondern auch beim Lagerleben und der Lebenden Krippe.

    Euer

    Alex Uhrle

  • Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

    Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

    Die Lebende Krippe 2025 setzte in Kaufbeuren ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität. Am 20. und 21. Dezember lud die Kaufbeurer Initiative (KI) zur traditionellen Veranstaltung in den Märzenburgwald ein. Bei trockenem und mildem Winterwetter strömten an beiden Tagen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher in den Wald und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

    Mehr als 100 engagierte Helferinnen und Helfer gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf – trotz einer Infrastruktur, die insbesondere beim Verkauf von Punsch, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten zeitweise an ihre Grenzen stieß. Ein fester Anlaufpunkt für die Gäste war das Spendenhut-Team um Erika Holy, das die stets gut gelaunten Besucher herzlich empfing.

    Zu den besonderen Highlights zählte unter anderem die Kutsche mit ihren imposanten Kaltblütern, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte und zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus der Veranstaltung selbst kam durch den Spendenhut und die Verkaufserlöse eine Rekordspendensumme von über 7.300 Euro zusammen. Hinzu kam eine private Zusatzspende in Höhe von 1.650 Euro. Damit erreichte die Lebende Krippe 2025 eine Gesamtrekordspende von glatten 9.000 Euro.

    Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute. Spendenempfänger sind die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Pfarramt der Dreifaltigkeitskirche sowie die katholische Pfarreiengemeinschaft für bedürftige Zwecke, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die Fazenda Esperanza, „Urlaub ohne Koffer“, die Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, der Förderverein der Josef-Landes-Schule sowie der ASB Wünschewagen.

    Im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe im Generationenhaus überreichten die Vorstände der Kaufbeurer Initiative – Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender), Johannes Ellenrieder (Schatzmeister) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) – den symbolischen Spendenscheck. Zusätzlich fand eine weitere Spendenübergabe statt: Christian Adolf und Melanie Gallien übergaben 1.341 Euro an das Generationenhaus. Diese Spende stammt aus dem Finale der buronischen Weihnacht.

    Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses herausragende Ergebnis möglich gemacht haben.

  • Verwunderung über Grünen-Reaktion auf Investitionsaussage von OB-Kandidat Uhrle

    Verwunderung über Grünen-Reaktion auf Investitionsaussage von OB-Kandidat Uhrle

    Mit scharfer, jedoch zeitlich verzögerter Kritik reagierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vertreten durch Oliver Schill, auf eine Aussage des OB-Kandidaten der Kaufbeurer Initiative, Alexander Uhrle. Wer sich für diese Aussage interessiert, muss genauer hinschauen: Es handelt sich dabei nicht um eine Pressemitteilung, sondern um eine Antwort in einem aufgezeichneten Gespräch mit zwei Erstwählern.

    Auf die Frage der beiden jungen Erwachsenen, welche Fehler die Stadt Kaufbeuren gemacht habe beziehungsweise welche aktuellen Probleme man offen benennen könne, erklärte Uhrle, dass Fehler zunächst relativ zu betrachten seien. Wörtlich führte er aus:
    „Was uns jetzt Probleme bereitet, ist, dass man in den Jahren zuvor bei Investitionen zu zaghaft war, […] um einfach die Schulden niedrig zu halten, jetzt muss in vielen Bereichen saniert werden und jetzt ist es halt teuer.“

    Als Beispiel nannte Uhrle, dass man das Hallenbad bereits vor 10 Jahren schon hätte sanieren können. Hier spielt im Hintergrund, dass der Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude vom Jahr 2015 bis 2023 um ca. 60% anstieg (Indexbasiswert 100 im Jahr 2015, im Jahr 2023 bereits auf 162,7).

    Die Aussage blieb dabei neutral in Bezug auf konkrete Verantwortlichkeiten, zumal die Kaufbeurer Initiative – einschließlich Uhrle selbst, der seit 2019 politisch aktiv ist – an entsprechenden Entscheidungen beteiligt war.

    Bemerkenswert ist zudem, dass Uhrle sinngemäß die inhaltlich identische Einschätzung bereits bei der Podiumsdiskussion im Kolpingsaal geäußert hatte, ohne dass es damals zu Reaktionen seitens anderer Fraktionsvertreter kam.

    Ob Uhrles Antwort im Erstwählergespräch als gezielte Kritik an anderen politischen Akteuren – wie es die Pressemitteilung der Grünen nahelegt –, als allgemeine Erkenntnis angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre oder als Form der Selbstkritik zu verstehen ist, können sich Interessierte selbst erschließen.

    Das vollständige Video ist auf den Instagram-Kanälen der Kaufbeurer Initiative (@kaufbeurer.initiative), auf Uhrles politischem Kanal (@alex.uhrle_ki) sowie auf seiner Website www.uhrle.com im Bereich „Videos“ abrufbar. Dort sind auch weitere Kurzvideos und Interviewausschnitte veröffentlicht.

  • Neue Formate im Kommunalwahlkampf

    Neue Formate im Kommunalwahlkampf

    Die Kaufbeurer Initiative (KI) setzt im Kommunalwahlkampf 2026 auf neue, niedrigschwellige Formate des persönlichen Austauschs und der gezielten Ansprache junger Wählerinnen und Wähler. Mit zwei Aktionen – „Buch-den-Uhrle“ und einer Jungwählerparty – möchte die KI politische Gespräche außerhalb klassischer Veranstaltungsformate ermöglichen.

    Buch-den-Uhrle: Persönliche Gespräche in individuellem Rahmen

    Über die persönliche Webseite von OB-Kandidat Alexander Uhrle können Bürgerinnen und Bürger ab sofort Gesprächstermine mit ihm buchen. Die Treffen können sowohl online als auch persönlich stattfinden.

    Als besondere Option wird zusätzlich eine gemeinsame Runde auf einem Trimm-Dich-Pfad angeboten. Die Idee kam von Frau Stefanie, aufgrund der sportlichen Vernachlässigung seitens Uhrle in den letzten Monaten. Es wird ausschließlich sportlich niedrigeres Niveau angeboten um einen parallelen Austausch zu ermöglichen.

    Buchungsanfragen sind ab sofort möglich. Die Durchführung der Gespräche beginnt ab dem 14. Februar.

    Jungwählerparty am 7. Februar

    Nach den Veranstaltungen für Familien und Senioren im vergangenen Jahr, gibt es nun ein Format für junge Erwachsene. Um diese anzusprechen, organisiert die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit dem Friseurstudio Art of Hair und der Bar Spital eine Jungwählerparty am Freitag, 7. Februar.

    Angemeldete Teilnehmende erhalten im Spital bis zu drei kostenlose Getränke. Parallel dazu wird das Art of Hair temporär in eine Tanzfläche umgewandelt. Für die musikalische Gestaltung sorgt DJ Jamie Montana, der insbesondere bei jüngeren Gästen bekannt ist. Zusätzlich werden – je nach Verfügbarkeit – kostenlose Stylings angeboten.

    Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Gutscheine für Getränke sowie der Zugang zum Partybereich werden ausschließlich nach Registrierung über www.buron.de vergeben. Das entsprechende Anmeldeformular ist dort unter dem Menüpunkt „Jungwählerparty“ zu finden.
    Anmeldeschluss ist der 1. Februar.

    Mit beiden Formaten verfolgt die Kaufbeurer Initiative das Ziel, politische Gespräche persönlicher, direkter und lebensnaher zu gestalten – insbesondere auch für Menschen, die klassische politische Veranstaltungen bislang kaum wahrnehmen.

  • Stellungnahme unseres Beauftragten Alexander Uhrle zur Auflösung des KFTS e. V.

    In der heutigen Sitzung des Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss wurde beschlossen, dass die Aufgaben im Rahmen des Betrauungsaktes des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e. V. (KFTS) zum Ende des Jahres nicht verlängert werden und somit an die Stadt zurückgehen. Infolgedessen wird der Verein zum 31.12.2025 aufgelöst.

    Zunächst möchte die Kaufbeurer Initiative bei allen Beteiligten für das bisherige Engagement für die Stadt Kaufbeuren bedanken.

    In der Sitzung wurde eine Stellungnahme unseres 1. Vorsitzenden und Beauftragten „Digitale Stadt“, Alexander Uhrle, vorgelegt, welcher beruflich verhindert war. Diese findet sich nachfolgend:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da ich heute aufgrund einer wichtigen Konferenz in Hamburg leider nicht persönlich anwesend sein kann – und auch in den kommenden Wochen stark eingebunden bin – melde ich mich auf diesem Weg in meiner Rolle als Beauftragter „Digitale Stadt“.

    Viele glauben noch immer, dass sich Digitalisierung nur auf IT-Themen beschränkt. Das ist ein großer Irrtum. Digitale Transformation betrifft längst unseren gesamten Alltag – auch Bereiche wie Tourismus und Stadtmarketing, in denen IT auf den ersten Blick keine Rolle spielt.

    Die Zeiten, in denen man mit Flyern, Plakaten oder vielleicht noch einem Messeauftritt auskam, sind vorbei. Social Media ist zwar nicht das einzige Werkzeug, aber inzwischen das wirksamste – und richtig genutzt auch das kostengünstigste. Einfach nur Beiträge zu posten, bringt allerdings wenig. Professionelle Agenturen raten von diesem unsystematischen Vorgehen ausdrücklich ab.

    Was es braucht, ist eine klare Gesamtstrategie. Eine, die nicht nur Tourismus oder Stadtmarketing einzeln betrachtet, sondern auch andere Bereiche wie Kultur einbindet – und dabei gezielt auf den Aufbau und die Verbreitung von Inhalten achtet.

    Gerade im Tourismus sehe ich – wie bereits in meinem letzten Jahresbericht erwähnt – große Defizite. Zwar gibt es mit „Kaufbeuren stellt sich vor“ ein gut gemachtes Format, doch es richtet sich in erster Linie, wie die meisten anderen Beiträge, an unsere Bürgerinnen und Bürger – nicht an Touristen und Auswärtige.

    Unser Ziel sollte u.a. sein, dass Kaufbeuren auch „instagramable“ wird – also so erlebbar und visuell attraktiv, dass Menschen Lust haben, Fotos zu machen und diese auch zu teilen. So können Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Touristen Inhalte aus der Stadt posten – das sorgt für mehr Reichweite und Sichtbarkeit.

    Das muss nicht teuer sein: Schon kleine, gut platzierte Fotopunkte mit Wiedererkennungswert können auf Social Media große Wirkung entfalten.

    Wichtig ist dabei aber: Es braucht eine zentrale Koordination. Alles – von der Gestaltung (CI) bis hin zum Einsatz von Apps – muss aus einem Guss kommen. Genau deshalb halte ich die heute zur Diskussion stehende Maßnahme für richtig – und ehrlich gesagt, für den einzigen zukunftsfähigen Weg.

    Unser Ziel muss sein, dass Touristen, wenn sie das Allgäu besuchen (möchten) sich an Kaufbeuren erinnern: „Ah ja, da hab ich was auf Social Media gesehen – das sah schön aus.“
    Vielleicht machen sie dann einen Abstecher zu uns – vielleicht sogar mit Übernachtung.
    Ob wir das allein mit klassischen Mitteln wie Plakaten oder Broschüren noch erreichen, bezweifle ich stark.

  • Neuer Podcast: „Die Buronen – Planlos durch das Stadtgeschehen“

    Unser Stadtratskandidat Pascal Hübner hat zusammen mit OB-Kandidat Alexander Uhrle einen Podcast gestartet: „Die Buronen – Planlos durch das Stadtgeschehen“. Der Name ist Programm: Es gibt kein Skript, keine festgelegten Themen, sondern echte Gespräche mitten aus dem Kaufbeurer Leben – spontan, offen und ungeschnitten.

    Was den Podcast besonders macht: Sie sitzen mit ihren Gästen nicht im sterilen Studio, sondern sind draußen unterwegs – mitten im Stadtgeschehen, mit allem was dazugehört. Die Menschen, die Geräusche, die Atmosphäre – und: das Ganze auch als Video.

    Folge 1: Unter dem Fünfknopfturm

    Unsere erste Ausgabe haben wir direkt im Herzen der Stadt aufgenommen – unter dem Fünfknopfturm. Mit dabei:

    • Gerhard Grieger vom Café am Fünfknopfturm
    • Kevin Kärst von der Kantine frisch+fair

    Ein Gespräch über Ehrenamt, Selbstständigkeit, Sport und alles, was ihnen spontan in den Sinn kam.

    Wann und wo?

    Es ist geplant, wöchentlich eine neue Folge zu veröffentlichen.

    Links zu den Streaminganbietern:

    Apple Music Amazon Music

  • Die KandidatInnen stehen fest – KI wählt ihre „Macher-Liste“

    Die Kaufbeurer Initiative finalisierte nun ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026. Das Besondere an der Liste: Auf dieser befinden sich 15 Geschäftsführer oder Selbstständige und KandidatInnen mit insgesamt 26 Vorstandsämtern. OB-Kandidat und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle sprach daher von einer „wahren Macher-Liste“, die die richtige Einstellung mitbringt, Kaufbeuren positiv zu verändern. Der Altersdurchschnitt von 44,4 Jahren spiegele zudem eine Mischung aus Erfahrung und frischen Perspektiven wider. Auch die Verbundenheit zum gemeinnützigen Verein Hockey for Hope, welcher aus der Kaufbeurer Initiative entstand, ist weiter erkennbar – zählen sich 15 aktive Mitglieder und Vorstände zur Kandidatenliste der KI.

    Die Liste soll auch gleichzeitig ein Neustart für die Kaufbeurer Initiative sein. Der 2022 im Vereinsvorstand vollzogene Generationenwechsel spiegelt sich nun auch in der Kommunalwahl wider. Begleitet von einem Re-Branding, also einer Umgestaltung des kompletten Auftrittes der KI, ist dier Generationenwechsel auch visuell wahrnehmbar ist. Bei der außertourlichen Aufstellungsversammlung, diesmal an einem Freitag, während sonst Vereinstermine mittwochs sind, stimmten in der geheimen Blockwahl über alle 40 KandidatInnen und Ersatzleute über 94% der Wahlberechtigten für den Vorschlag. Die Versammlung im Gasthaus Belfort, dessen Betreiber Matko Cuturic ebenfalls kandidiert, wurde vom 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky und Stadtrat a. D. Ernst Holy geleitet.

    Inhaltlich unterstrich Uhrle erneut den überparteilichen Charakter des Vereins. Die KI sei – neben der GenerationKF – die einzige Liste, die ohne parteipolitische Bindung ausschließlich das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt stelle. Das bisherige Leitmotiv „Das Beste für die Stadt“ hat somit nichts an Aktualität verloren.

    Für den Wahlkampf setzt die Kaufbeurer Initiative auf ein neues, prägnantes Motto: ‚Buron, aber …‘ – ein Slogan, der die besondere Identität der Stadt aufgreift und zugleich Raum für individuelle Themen der einzelnen Kandidat*innen lässt.

    Mit der überragenden Zustimmung und der breiten beruflichen wie gesellschaftlichen Verankerung ihrer KandidatInnen sieht sich die Kaufbeurer Initiative bestens für den Wahlkampf 2026 aufgestellt.

    Erste Einblicke in das Wahlprogramm wurden während der Versammlung gegeben; die vollständige Vorstellung erfolgt jedoch separat nach Fertigstellung. Hier möchte die Kaufbeurer Initiative ebenfalls neue Akzente setzen.

    Abgeschlossen wurde der Abend mit Planungen für die bevorstehende Lebende Krippe, welche dieses Jahr am 20. und 21. Dezember wieder Gelder für Bedürftige aus Stadt und Land sammelt.

    Die genaue Liste:

    ListenplatzNameVornameBeruf
    1UhrleAlexanderUnternehmensarchitekt; Geschäftsführender Gesellschafter „itletics“
    2KlauerRobertStraßenbauermeister; Geschäftsführer „Rehwald GmbH“
    3PotatschizAdrianaAusbildung zur Bankkauffrau
    4KärstKevinGeschäftsführer Kantine frisch & fair
    5MüllerMoreenPTA
    6HübnerPascalGeschäftsführer Agentur „impredia Design“
    7StauderAnnettePTA
    8MeylOliverGeschäftsführer Agentur „ilumy“
    9Dr. CiostoCorneliaChemikerin
    10SchwarzMichaelBestattermeister, Geschäftsführer „Trostschmiede“
    11Dr. SchalückMaxGymnasiallehrer
    12KopetzkyStephankfm. Angestellter / Betriebswirt
    13BredaJuliaMarketingleitung / Selbstständig
    14EllenriederJohannesSenior Account Manager
    15CuturicMatko-JosefSelbstst. Gastronom „Gasthaus Belfort“
    16GallwitzAlexanderBerater
    17StammJenniferPflegefachkraft / Altenpflegerin
    18StiehlerFalkSchreinermeister
    19EllenriederMarkusLehrer in Ruhestand
    20FeldmeierJürgenOberregierungsrat
    21BurnsMarenVerkäuferin
    22WinterhollerAlexAngestellter
    23SchulzUrsulaAssistentin der Geschäftsführung
    24FelchnerMark-OliverSelbstst. Verleger Felchner-Medien
    25PotatschizArturSelbstst. Kaufmann für Finanzen
    26GriegerGerhardSelbstst. Gastronom „Cafe Fünfknopfturm“
    27FischerGüntherSelbstst. Friseurmeister „Art of Hair“
    28BrunsMaikSystemanalyst / Musterprüfingenieur / Konfigurationsmanager
    29UhrleStefanieFörderschullehrerin
    30GallwitzSabineVerwaltungsangestellte
    31BrunsFinn-OliverSchüler
    32BurnsThomas-WilliamBauzeichner
    33EllenriederStephanieMedizinische Fachangestellte
    34ZappeJoshuaSelbstständiger SHK Meister Firma Zappe Sanitär
    35GriebelCarolinSelbstst. Make Up Artist
    36NeuriederJeannineHeilerziehungspflegerin, Glas- und Porzellanmalerin
    37BurnsTomRentner
    38GlöcknerStephanieLogopädin
    39AdolfChristianSelbstst. Medienunternehmer
    40SeydelGüschi, GüntherSelbstst. Eventmanager
  • Unser Wahlprogramm steht: Realistisch, planbar, machbar – statt „Wünsch-dir-was“

    Mit unserem neuen Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2040 beschreiten wir als Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit unserem Oberbürgermeisterkandidaten Alexander Uhrle und unserer Stadtrats-„Macher-Liste“ bewusst neue Wege. Statt kurzfristiger Versprechungen oder kostspieliger Wunschkataloge setzen wir auf ein strukturiertes, realistisch umsetzbares und wirtschaftlich verantwortbares Zukunftskonzept für Kaufbeuren.

    „Wir wollten kein Wahlprogramm schreiben, das auf dem Papier gut klingt, aber an Haushaltsrealitäten und Verwaltungsabläufen scheitert. Unser Ansatz ist klar: Erst stabilisieren, dann modernisieren – und darauf aufbauend gezielt innovieren.“

    Drei Phasen statt leerer Versprechen

    Kern unseres Programms ist eine klare zeitliche Gliederung in drei Phasen. In der ersten Phase (2026–2030) liegt unser Fokus bewusst auf Verwaltungskonsolidierung, Effizienzsteigerung und strukturellem Aufbau. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage setzen wir hier auf Maßnahmen, die finanzierbar, förderfähig und organisatorisch realistisch umsetzbar sind.

    Darauf aufbauend folgen die Phasen 2 (2031–2035) und 3 (2036–2040), in denen wir größere Entwicklungsschritte – etwa in den Bereichen Innovationsnetzwerke, Energie- und Wärmekonzepte oder Smart-City-Anwendungen – gezielt und planbar umsetzen wollen. „Innovation braucht ein solides Fundament. Genau das legen wir in den ersten Jahren.“

    Mehr Beteiligung, mehr Transparenz, mehr Vertrauen

    Ein zentrales Element unseres Wahlprogramms ist die konsequente Stärkung von Bürgerbeteiligung und Transparenz. Wir wollen politische Entscheidungen nachvollziehbarer machen und die Menschen deutlich stärker in die Entwicklung ihrer Stadt einbinden.

    Konkret setzen wir unter anderem auf Bürgergenossenschaften, über die sich Bürgerinnen, Bürger und lokale Unternehmen direkt finanziell und inhaltlich an Projekten in Kaufbeuren beteiligen können. Ergänzt wird dies durch eine digitale Beteiligungsplattform, die es ermöglicht, Meinungen, Ideen und Rückmeldungen unkompliziert einzubringen – transparent und mit klarer Rückmeldung, was aus den Beiträgen wird.

    Darüber hinaus setzen wir auf Open-Data-Ansätze, ein öffentlich einsehbares Smart-City-Dashboard sowie klar strukturierte Entscheidungsprozesse. Unser Ziel ist es, Verwaltungshandeln messbar zu machen, Vertrauen zu stärken und politische Entscheidungen besser erklärbar und überprüfbar zu gestalten.

    „Bürgerbeteiligung darf kein Schlagwort sein. Wir wollen Formate schaffen, die echte Mitgestaltung ermöglichen – und gleichzeitig offenlegen, warum Entscheidungen so getroffen werden, wie sie getroffen werden.“

    Klar strukturierte Inhalte statt politischer Beliebigkeit

    Inhaltlich orientiert sich unser Wahlprogramm an sechs klar definierten Handlungsfeldern: Wirtschaft, Bevölkerung, Verwaltung, Mobilität, Umwelt und Lebensqualität. Diese Struktur sorgt nicht nur für Übersichtlichkeit, sondern macht Fortschritte überprüfbar und steuerbar. Viele Maßnahmen sind bewusst modular angelegt, sodass sie schrittweise umgesetzt oder an die jeweilige wirtschaftliche Lage angepasst werden können.

    Politik als Handwerk – nicht als Wunschkonzert

    Mit unserem Programm positionieren wir uns klar gegen eine Politik der Maximalforderungen. Stattdessen verstehen wir Stadtpolitik als Handwerk: gut vorbereitet, finanziell durchdacht und gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereinen umgesetzt.

    „Wir machen keine Politik für Schlagzeilen, sondern für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Unser Wahlprogramm ist kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsplan, der sich an einer klassischen Geschäftsstrategie orientiert.“

    Das detaillierte und vollständige Wahlprogramm ist ab sofort online unter Buron.de (Direktlink) einsehbar und zum Download verfügbar. Eine verkürzte, kompakte Version befindet sich aktuell in der Ausarbeitung.

  • 31. Lebende Krippe

    Am 21. und 22. Dezember ist es wieder soweit: Die 31. Ausgabe der „Lebenden Krippe“ findet im Kaufbeurer Märzenburgwald statt. Die erstmals 1991 von der Kaufbeurer Initiative (KI) ins Leben gerufene Benefiz-Veranstaltung sammelt mit diesem kostenfreien Event Spenden für Bedürftige aus Stadt und Land wie z. B. der Armenspeisung des Crescentiaklosters, Urlaub ohne Koffer oder der Wärmestube. Dank der Unterstützung der Besucher konnten in den vergangenen Jahren bereits fast 90.000 Euro zusammengetragen werden.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Die aktuelle Lage ist der Kaufbeurer Initiative bewusst, wodurch man sich, trotz teils massiver Preiserhöhungen, dafür entschieden hat, die Preise weiterhin seit 2019 stabil zu halten. Hierdurch ergeben sich besonders familienfreundliche Preise für Speisen und Getränke wie Bratwurst, Kuchen, Punsch oder Glühwein. Zwar ist der Verkauf ein wichtiger Faktor für die finalen Spenden, jedoch soll die Lebende Krippe auch eine Veranstaltung für diejenigen sein, denen es finanziell weniger gut geht, denn die Kaufbeurer Initiative möchte ALLEN eine Auszeit in der stressigen Vorweihnachtszeit schenken.
    Der Verkauf erfolgt ausschließlich am Beginn des etwa 1,5 Kilometer langen Weges, der vom Märzenburgweg bis zur Krippe führt. Den romantischen Pfad durch den hoffentlich verschneiten Wald kann man entweder zu Fuß, gerne auch mit einer Fackel in der Dämmerung, oder bequem per Kutsche zurücklegen. Sollte es das Wetter zulassen, ist es für Kinder ein besonderer Spaß, mit einem Schlitten zur Krippe gezogen zu werden.

    Rund 90 Mitglieder der KI sind nötig, um den jährlich über 10.000 Besuchern ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Erlebnis zu ermöglichen. Besonders schön ist das generationsübergreifende Engagement – bei einigen Familien wirken bereits drei Generationen mit. Im Krippenstadel erwarten die Besucher Maria, Josef und das Jesuskind, während Ochs und Esel wohltuende Wärme spenden. Hirten versammeln sich am Feuer, und stündlich wird die Verkündigung vorgelesen. Im Herbst 2023 wurde die Krippe nach über 30 Jahren umfassend saniert und 2024 nochmals „aufpoliert“, wobei der äußere Charme eines alten Stalls erhalten blieb, während u.a. die tragenden Elemente erneuert wurden, um die nächsten Jahre zu sichern. Hierfür wurden keinerlei Gelder aus den Umsätzen der Lebenden Krippe verwendet, sondern ausschließlich das Vereinsvermögen der Kaufbeurer Initiative e. V..

    Die „Lebende Krippe“ ist an beiden Tagen von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Da es keinen Ersatztermin gibt und die Veranstaltung stark wetterabhängig ist, wird empfohlen, vor dem Besuch die Webseite www.lebendekrippe.de für aktuelle Informationen zu prüfen. Weitere Informationen gibt es zusätzlich auf www.kaufbeurer-initiative.de oder auf Instagram @kaufbeurer.intiative / facebook @kfinitiative