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Kategorie: Aktionen

  • Haushaltsrede 2026

    Nachfolgend die Haushaltsrede für das Jahr 2026, verfasst von Alexander Uhrle, welcher aufgrund einer beruflichen Abwesenheit, von Ernst Holy vorgetragen wurde.

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
    sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    diese Haushaltsrede ist in gewisser Weise eine besondere. Sie ist die letzte Haushaltsrede dieses Stadtrats vor Beginn einer neuen Wahlperiode. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen neuen Stadtrat gewählt – mit neuen Gesichtern und sicherlich auch neuen Perspektiven.

    Damit endet auch für einige Kolleginnen und Kollegen eine lange Zeit kommunalpolitischer Arbeit. Stellvertretend möchte ich hier zwei Namen nennen: Ernst Holy und Werner Stumpe. Beide haben über viele Jahre hinweg Verantwortung für unsere Stadt übernommen und die Arbeit dieses Gremiums geprägt. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank und Respekt.

    Der Haushalt 2026 wurde – wie schon in den vergangenen Jahren – intensiv, aber konstruktiv beraten. Die Diskussionen waren sachlich, verantwortungsbewusst und von dem gemeinsamen Ziel getragen, das Beste für unsere Stadt zu erreichen. Dafür möchte ich mich bei allen Fraktionen ausdrücklich bedanken.

    Die finanziellen Rahmenbedingungen für Kommunen bleiben schwierig. Auch in Kaufbeuren spüren wir deutlich, dass viele Entwicklungen nicht mehr allein auf kommunaler Ebene beeinflusst werden können.

    Ein Beispiel ist die Bezirksumlage, die einen erheblichen Teil unserer finanziellen Mittel bindet. Ein anderes Beispiel ist die Situation im Gesundheitswesen und bei unseren Kliniken. Entscheidungen über Strukturen, Finanzierung oder Reformen werden überwiegend auf Bundes- und Landesebene getroffen. Die Folgen dieser Entscheidungen treffen jedoch am Ende uns vor Ort – und damit auch unsere Bürgerinnen und Bürger.

    Das ist eine Realität, mit der viele Kommunen umgehen müssen. Und genau deshalb ist es umso wichtiger, dass wir auf kommunaler Ebene verantwortungsvoll, wirtschaftlich und mit Augenmaß handeln.

    Der Haushalt zeigt deutlich: Die Stadt Kaufbeuren investiert weiterhin erheblich in ihre Infrastruktur, in Bildung, in soziale Einrichtungen und in die Zukunft unserer Stadt. Gleichzeitig mussten wir auch in diesem Jahr wieder Prioritäten setzen.

    Viele Maßnahmen konnten nicht im gewünschten Umfang umgesetzt werden. Projekte wurden verschoben, Vorhaben zurückgestellt oder Anpassungen vorgenommen. Das fällt niemandem leicht. Denn selbstverständlich wünschen wir uns alle, mehr investieren zu können und schneller voranzukommen.

    Doch verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet auch, die finanziellen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

    Neben den finanziellen Herausforderungen stehen wir auch vor strukturellen Aufgaben. Für uns als Kaufbeurer Initiative ist dabei besonders wichtig, dass wir unsere Verwaltung noch effizienter, wirtschaftlicher und moderner aufstellen.

    Dazu gehört aus unserer Sicht vor allem ein konsequenter Abbau von Bürokratie. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen erwarten zu Recht, dass Verfahren einfacher, schneller und transparenter werden.

    Ein entscheidender Schlüssel dafür ist die Digitalisierung. Und zwar nicht nur nach außen, im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch intern innerhalb der Verwaltung. Digitale Prozesse können Abläufe beschleunigen, Ressourcen besser nutzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten.

    Hier sehen wir eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre.

    Bei allen Zahlen, Tabellen und Haushaltsansätzen dürfen wir aber eines nicht vergessen: Hinter diesem Haushalt stehen Menschen, die täglich dafür arbeiten, dass unsere Stadt funktioniert.

    Deshalb gilt unser besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die die schwierige finanzielle Situation mittragen und gleichzeitig weiterhin hervorragende Arbeit für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten.

    Ein besonderer Dank geht auch an unseren Kämmerer Markus Pferner und sein Team. Sie haben den Stadtrat frühzeitig und offen über die finanzielle Situation informiert und mit großer Kompetenz durch die Haushaltsberatungen geführt.

    Ebenso bedanken wir uns beim Oberbürgermeister für die konstruktive Zusammenarbeit und den offenen Austausch in vielen Fragen.

    Und erlauben Sie mir noch einen weiteren, ganz wichtigen Dank auszusprechen: an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

    Wir erleben in Kaufbeuren zunehmend, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und Dinge selbst in die Hand nehmen. Vereine, Initiativen, ehrenamtlich Engagierte – viele tragen dazu bei, unsere Stadt lebendig und lebenswert zu halten und unterstützen damit auch die Arbeit der Stadt.

    Dieses Engagement verdient unsere große Anerkennung.

    Kaufbeuren steht vor Herausforderungen, aber wir haben auch viele Stärken: eine engagierte Bürgerschaft, eine funktionierende Verwaltung, ein aktives Vereinsleben und einen Stadtrat, der trotz unterschiedlicher Meinungen gemeinsam Verantwortung übernimmt.

    Mit diesem Haushalt setzen wir unseren Weg der verantwortungsvollen und nachhaltigen Finanzpolitik fort.

    Die Kaufbeurer Initiative stimmt daher dem Haushalt 2026 mit seinen Anlagen zu.

    Vielen Dank.

  • Einladung zur Benefizgala

    Die Kaufbeurer Initiative und Hockey for Hope laden zur Benefizgala im Stile der Goldenen 20er am 05.11. in den Kaufbeurer Stadtsaal ein.

    Für weitere Informationen bitte HIER KLICKEN oder über das Menü zu „Benefizgala“ navigieren

  • Benefiz-Galaball ein voller Erfolg

    Bereits Mitte vergangenen Jahres kam der jetzige 1. Vorsitzende der Kaufbeurer Initiatige e. V., Alexander Uhrle, auf die Idee, im Zuge des bevorstehenden Jubiläums etwas Neues auszuprobieren, was auch den bevorstehenden Vorstandswechsel wiederspiegeln soll: Ein Galaball mit zwei Elementen, einem klassischen und einem modernen. Da kein Jahrzehnt glamouröser war, wie die Goldenen 20er wäre dies der perfekte Rahmen für die 30-Jahr-Feier.

    Mit der Lebenden Krippe veranstaltet die Kaufbeurer Initiative jährlich nicht nur ein kulturelles, sondern auch soziales Event – dies sollte als Vorbild dienen und so war die Idee zum Benefiz-Galaball im Stile der Goldenen 20er geboren.

    Da fünf Jahre zuvor, beim 25jährigen Jubiläum, aus der Kaufbeurer Initiative der Verein Hockey for Hope entstand, durfte dieser bei dem jetzigen Jubiläum nicht fehlen.

    So fingen im Herbst 2021 die konkreten Planungen an und es hat sich gelohnt: Eine Gala, wie sie es in Kaufbeuren noch nicht gegeben hat. Die klassische Komponente wurde durch die Swing Band „The Sweet Simones“ vertreten und die Moderne durch die französische Elektro-Swing Band „Lamuzgueule“. Umrandet wurde die Veranstaltung von Tänzen der Balletakademie König-Sräga. Die Gäste waren begeistert und am Ende können über 4.400€ gespendet werden. Zudem wurden am Abend noch die ehem. KI-Vorstandsmitglieder Thea Egermann, Ernst Holy und Günther „Güschi“ Seydel“ für ihr Engagement geehrt.

    Kurze Zusammenfassung des Abends

    Empfänger werden zu gleichen Anteilen:

    • Weihnachtsbeihilfe Kaufbeuren
    • Biberburg Pforzen
    • Kaufbeurer Gratislädle e. V. / Kaufbeurer Tafel
    • Armenspeisung Crescentiakloster

    Die Frage ob es so einen Ball wieder geben wird, wurde am Abend und danach häufig gestellt, nur gibt es hier leider noch nichts Konkretes. Wie sagte ein berühmter Fußballspieler einst: „Schauer mal – dann seh ma scho“.

    Artikel des Kreisboten
    Artikel in der Allgäuer Zeitung
  • Lebende Krippe sammelt 5.000€ für den guten Zweck

    Mehr als erfolgreich kann man den Neustart der Lebenden Krippe nach der Corona-Pause bezeichnen. Traditionell veranstaltete die Kaufbeurer Initiative e. V. zusammen mit dem Förderverein Lebende Krippe e. V. an dem Wochenende vor Weihnachten das Krippenspiel. Bei kaltem, aber trotzdem traumhaften Winterwetter konnte man wieder viele Besucher an den beiden Tagen in den weihnachtlich verschneiten Märzenburgwald locken. Die Besucher dankten es mit überdurchschnittlich vielen Spenden, welche zusammen mit den Erlösen aus den Verkäufen von Essen und Trinken in den Spendenpool flossen. Und dieser Spendenpool war am Ende besonders groß: 5.000 € konnte man an Bedürftige aus Stadt und Land übergeben, was die zweithöchste Spende in der 32jährigen Geschichte der Lebenden Krippe bedeutete. Dieser Betrag wurde nur durch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die Musikgruppen, die lediglich für eine Brotzeit spielten und weitere Unterstützer und Sponsoren möglich. Zudem wurden sämtliche Investitionen aus dem Vereinsvermögen der Kaufbeurer Initiative getätigt, so dass gerade ein hoher Anteil des Umsatzes am Ende auch gespendet werden konnte.

    Die diesjährigen Empfänger waren u.a. die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Frauenhaus, das Generationenhaus, die evangelischen und katholischen Pfarreien für soziale Zwecke sowie Privatpersonen wie Familie Steger aus Kaufbeuren, die durch einen Schicksalsschlag schwer getroffen wurde.

    Im Rahmen der Spendenübergabe der Lebenden Krippe löste auch der Vorsitzende des Fördervereins Lebende Krippe, Günther „Güschi“ Seydel sein Versprechen ein: Er tritt als Alleinunterhalter „Güschi & Roland“ auch in den Kaufbeurer Altenheimen auf und spendete die Hälfte seiner Gagen, aufgerundet auf 1.000€, an humedica für die Ukraine- und Erdbebenhilfe.

    Bild: humedica e. V.
    v.l.n.r.: Brigitte Steger, Gerd Neugebauer (Pfarreiengemeinschaft KF), Alex Uhrle (1. Voristzender Kaufbeurer Initiative e. V.), Susanne Engelhart (humedica e. V.), Günther Seydel (1. Vorsitzender FV Lebende Krippe), Werner Stumpe (2. Vorsitzender FV Lebende Krippe), Hubert Eibner (Leiter kath.- evang. Sozialstation), Erika Holy (Leiterin Spendenhut Lebende Krippe), Dorothée Stürzbecher-Schalück (ev.-luth. Gemeinde), Angelika Lausser (Vorsitzende Generationenhaus), Harald Eberhard (Vorsitzender Tierschutzverein Kaufbeuren)
  • Renovierung Lebende Krippe

    Noch knapp 1,5 Monate bis zu Lebenden Krippe und dennoch befindet sich bereits die Organisation in vollem Gange: Helfer suchen, Lager aufräumen, Genehmigungen, Einkäufe, Wiese vor der Krippe mähen. Aber ein Punkt kam dieses Jahr hinzu und der war kein kleiner: Jedes Haus hat Sanierungsbedarf nach über 30 Jahren der Nutzung. Ein Stall im Wald, welcher der Witterung voll ausgeliefert ist, noch viel mehr. Daher fanden sich am vergangenen Wochenende zehn Helfer ein, welche unter der technischen Leitung von Schreinermeister Falk Stiehler und der organisatorischen Leitung unseres 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky zwei Tage die Krippe sanierten. Das Besondere war dabei, dass man darauf achte, das Erscheinungsbild der Krippe so zu belassen wie bisher, damit der Charme weiter bestehen bleibt, Innen jedoch die komplette Stützkonstruktion ausgetauscht bzw. ergänzt wurde.

    Die Kosten hierfür werden von der Kaufbeurer Initiative übernommen, welche dies aus dem Einnahmen des Lager „Beurer Leut“ beim Tänzelfest Lagerleben finanzierte. Habt ihr also in dem Lager etwas gegessen oder getrunken, dann habt ihr damit auch die Lebende Krippe mit auf Vordermann gebracht. Vielen Dank hierfür!

  • Lebende Krippe sammelt 5.000€ für den guten Zweck

    Etliche Hürden gab es im Vorfeld gab es für die Hauptorganisatoren und Vorstände der Kaufbeurer Initiative, Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) zu bewältigen: U.a. stand der Ochs für die Krippe nicht mehr zur Verfügung, der Hirte für die Schafe zog sich zurück, eine in die Jahre gekommene Krippe und in den Tagen zuvor aufgrund der Schneemassen unpassierbare Wege durch große Äste und umgestürzte Bäume – kurz: Die Vorbereitungen zur Lebende Krippe 2023 waren so intensiv wie noch nie. Jedoch konnten am Ende sämtliche Herausforderungen durch viele ineinandergreifende Zahnräder gemeistert werden.

    Eine Frage blieb aber bis zuletzt bestehen? Wieviel wird die Kaufbeurer Initiative e. V. am Ende spenden können, nachdem man sich trotz massiver Preissteigerungen bei Einkauf, Versicherung und sämtlichen anderen Posten, gegen eine Verteuerung der Verkaufspreise bei der Lebenden Krippe entschied? Die freudige Antwort: Das Ergebnis blieb stabil! So kam am Ende eine Gesamtspendensumme von etwas über 4.800€, welche die KI auf 5.000€ aufrundete, zusammen. Das Ergebnis war natürlich auch eine direkte Folge des perfekten Wetters und der entsprechend sehr hohen Besucherzahl aber auch durch ein Entgegenkommen von Unterstützern.  
    Wie die Jahre zuvor bleibt die Spendensumme von den Instands- und Modernisierungskosten der Lebenden Krippe und deren Infrastruktur, unberührt, da diese vom Vereinsvermögen der Kaufbeurer Initiative übernommen wurden. So war es wieder möglich, sämtliche Erlöse und Spenden an Bedürftige aus Stadt und Land weiterzugeben.

    Bei der Spendenübergabe in den Räumen des Generationenhauses wurden die 5.000€ Spendensumme symbolisch an folgende Organisationen übergeben: katholisch-evangelische Sozialstation, SKM für die Wärmestube, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (für soziale Projekte), Crescentiakloster für die Armenspeisung, Generationenhaus, Urlaub ohne Koffer des Seniorenbeirats, sowie die Fazenda Esperanza in Bickenried. Die jeweilige Spendenhöhe war je Organisation unterschiedlich.

    Die Kaufbeurer Initiative sowie der dazugehörige Förderverein freuen sich bereits jetzt auf die Lebende Krippe 2024 und dankt alle Helfern und Unterstützern für die bereits jetzt schon erfolgten Zusagen.

  • 31. Lebende Krippe

    Am 21. und 22. Dezember ist es wieder soweit: Die 31. Ausgabe der „Lebenden Krippe“ findet im Kaufbeurer Märzenburgwald statt. Die erstmals 1991 von der Kaufbeurer Initiative (KI) ins Leben gerufene Benefiz-Veranstaltung sammelt mit diesem kostenfreien Event Spenden für Bedürftige aus Stadt und Land wie z. B. der Armenspeisung des Crescentiaklosters, Urlaub ohne Koffer oder der Wärmestube. Dank der Unterstützung der Besucher konnten in den vergangenen Jahren bereits fast 90.000 Euro zusammengetragen werden.

    Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos. Die aktuelle Lage ist der Kaufbeurer Initiative bewusst, wodurch man sich, trotz teils massiver Preiserhöhungen, dafür entschieden hat, die Preise weiterhin seit 2019 stabil zu halten. Hierdurch ergeben sich besonders familienfreundliche Preise für Speisen und Getränke wie Bratwurst, Kuchen, Punsch oder Glühwein. Zwar ist der Verkauf ein wichtiger Faktor für die finalen Spenden, jedoch soll die Lebende Krippe auch eine Veranstaltung für diejenigen sein, denen es finanziell weniger gut geht, denn die Kaufbeurer Initiative möchte ALLEN eine Auszeit in der stressigen Vorweihnachtszeit schenken.
    Der Verkauf erfolgt ausschließlich am Beginn des etwa 1,5 Kilometer langen Weges, der vom Märzenburgweg bis zur Krippe führt. Den romantischen Pfad durch den hoffentlich verschneiten Wald kann man entweder zu Fuß, gerne auch mit einer Fackel in der Dämmerung, oder bequem per Kutsche zurücklegen. Sollte es das Wetter zulassen, ist es für Kinder ein besonderer Spaß, mit einem Schlitten zur Krippe gezogen zu werden.

    Rund 90 Mitglieder der KI sind nötig, um den jährlich über 10.000 Besuchern ein stimmungsvolles vorweihnachtliches Erlebnis zu ermöglichen. Besonders schön ist das generationsübergreifende Engagement – bei einigen Familien wirken bereits drei Generationen mit. Im Krippenstadel erwarten die Besucher Maria, Josef und das Jesuskind, während Ochs und Esel wohltuende Wärme spenden. Hirten versammeln sich am Feuer, und stündlich wird die Verkündigung vorgelesen. Im Herbst 2023 wurde die Krippe nach über 30 Jahren umfassend saniert und 2024 nochmals „aufpoliert“, wobei der äußere Charme eines alten Stalls erhalten blieb, während u.a. die tragenden Elemente erneuert wurden, um die nächsten Jahre zu sichern. Hierfür wurden keinerlei Gelder aus den Umsätzen der Lebenden Krippe verwendet, sondern ausschließlich das Vereinsvermögen der Kaufbeurer Initiative e. V..

    Die „Lebende Krippe“ ist an beiden Tagen von 14:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Da es keinen Ersatztermin gibt und die Veranstaltung stark wetterabhängig ist, wird empfohlen, vor dem Besuch die Webseite www.lebendekrippe.de für aktuelle Informationen zu prüfen. Weitere Informationen gibt es zusätzlich auf www.kaufbeurer-initiative.de oder auf Instagram @kaufbeurer.intiative / facebook @kfinitiative

  • KI nominiert Alexander Uhrle als OB Kandidaten 2026

    Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung der Kaufbeurer Initiative e. V. kam es zu einem Novum, zumindest im neuen Jahrtausend: Die Aufstellungsversammlung eines OB-Kandidaten. Die Kaufbeurer Initiative stellte erst ein einziges Mal einen OB-Kandidaten, 1992 mit Bernhard Wachter. Die damalige OB-Wahl, bei welcher Wachter in die Stichwahl gegen Dr. Andreas Knie (damals FW) kam, gilt auch als politischer Grundstein der Kaufbeurer Initiative. 34 Jahre später, im März 2026 soll es nun wieder einen Kandidaten geben.

    Bei der Aufstellungsversammlung wurde hierzu der 1. Vorsitzende und Stadtrat der KI, Alexander Uhrle, nominiert und mit 54 von 54 abgegebenen Stimmzetteln gewählt. In seiner Kandidatenvorstellung zeigte Alexander Uhrle, wie sein Erfahrungen als Enterprise Architect auch der Stadt Kaufbeuren nutzen könnten. Ein Steckbrief ist nachfolgend zu finden.

    Nach der Aufstellungsversammlung wurden auch die bisherigen Kandidat*innen vorgestellt. Unter ihnen befinden sich, neben dem bisherigen Stadtrat Robert Klauer, die Stadtgrößen Dieter Schaurich (Schaurich Werbung, DJ & Musiker bei Mauke), Markus Mölzer (ehem. Betreiber Roundhouse & Dicker Hund, Veranstalter Altstadtsommer), Kevin Kärst (Kantine frisch & fair), Oliver Meyl (Fa. Ilumy, Vorstand ESVK e. V.), Günther Fischer (Art of Hair) und Jürgen Feldmeier (1. Vorstand TV Neugablonz). Zudem stellten sich auszugsweise auch Moreen Müller (2. Vorsitzende Kinderschutzbund & Gesamtelternbeiratsvorsitzende), Annette Stauder, Johannes Ellenrieder (künftiger Schatzmeister der KI), Dr. Cornelia Ciosto und Gerhard Seidl (Spengelleiter Soldatenkameradschaft) vor. Während die amtierenden Stadträte Ernst Holy und Werner Stumpe nicht mehr zur Wahl stehen, möchte Robert Klauer noch mindestens sechs weitere Jahre Kaufbeuren als Stadtrat unterstützen. Bei der Kandidatenliste der KI zeigt sich, dass sich diese wie bisher durch besonders viele ehrenamtlich Engagierte auszeichnet. Außerdem wurde mitgeteilt, dass die Liste der KI noch nicht vollständig und somit weiterhin für Interessierte und Engagierte offen ist.

    Steckbrief Alexander Uhrle
    – Geboren 1983 in Kaufbeuren
    – Verheiratet mit Frau Stefanie (Lehrerin), zwei Kinder
    – Beruf: Enterprise Architect beim Industrie & Automotive Konzern Schaeffler (Herzogenaurach) in der CEO Function „Strategic Digitalization“ unter CEO Klaus Rosenfeld. Zuvor u.a. Leiter & Gründer Enterprise Architecture beim Logistiker DACHSER, Global Head of Infrastructure & Workplace Services beim Laborkonzern SYNLAB und Unternehmensberater beim franz. Orange Konzern (Orange Business Services) mit Tätigkeiten für u.a. die HSH NORDBANK und die Europäische Zentralbank sowie weltweiter Einsätze wie z. B. Hongkong, Seoul, Taipei oder Sao Paulo.
    Zudem Gründer und geschäftsführender Gesellschafter beim Kaufbeurer Startup itletics UG
    – Ehrenamt: Gründer & 1. Vorsitzender Hockey for Hope e. V., 1. Vorsitzender Kaufbeurer Initiative e. V., Stadtrat (seit 2019) & Beauftragter „Digitale Stadt“, Vorstandsmitglied Rotary Club Kaufbeuren-Ostallgäu. Ehemalige Ehrenämter wie z. B. Vorstandsmitglied ESV Kaufbeuren e. V., Eishockeytrainer beim ESVK & EV Königsbrunn
    Weitere Infos finden sich auf https://www.uhrle.com

  • Spendenübergabe der Lebenden Krippe 2019

    Nach den Verlusten in 2017 und 2018 konnte die KI mit Ihrer 28. Lebenden Krippe am 21. und 22.12.2019 endlich wieder schwarze Zahlen schreiben. Am Samstag war der Wettergott der Lebenden Krippe hold, am späteren Sonntag war Dauerregen erneut ein Spaßverderber.
    Zu den Verlusten aus den Vorjahren kamen für den Ersatz des defekten Glühweinerhitzers weitere € 1.500,– unplanmäßige Ausgaben hinzu.

    Die KI-Vorstandschaft verschob die eigentlich geplante Reduzierung des Verlustvortrags und beschloss € 2.000,– Spenden auszureichen. Damit erhöht sich das Gesamtspendenvolumen in den 28 Jahren auf fast € 80.000,–. Die Lebende Krippe geht somit weiter mit einem Verlustvortrag von ca. € 5.000,– in die kommenden Jahre. Als dies Johann Högg sen. erfuhr, überwies er sofort eine Spende über € 500,– dafür ein herzliches Vergelts-Gott.

    Die Kaufbeurer Initiative ist stolz, dass erneut ca. 100 Vereinsmitglieder und Freunde mitgeholfen haben, dieses nun schon seit 28 Jahren ununterbrochen stattfindende Event zu stemmen. Hier sind die Musikkapellen, die nur für eine kleine Brotzeit die Lebende Krippe musikalisch umrahmen noch gar nicht mitgezählt.

    Besonders berührt hat bei der Spendenübergabe einmal die Schilderung von Pfarrer Waltner, zu dem eine ältere Frau kam, um persönlich Danke zu sagen und sich riesig freute, dass sie nach vielen Jahren wieder einmal einen Friseurbesuch machen konnte. Zum anderen waren es die Worte von Schwester Angelika, dass unter den bis zu 35 Personen, die von Montag bis Samstag die Armenspeisung besuchen, auch Menschen sind, die arm an Zuspruch und sozialen Kontakten sind.

    Bild: v.l.n.r.: Werner Stumpe, Stadtpfarrer Bernhard Waltner, Erika Holy, Bürgermeister Ernst Holy, Schwester Angelika, Pfarrer Alexander Röhm, Johann Marschall, Günther Seydel


  • Absage Lebende Krippe 2020

    Nach eingehender Beratung und reiflichen Überlegungen haben die Vorstandschaften einstimmig die Absage der Lebenden Krippe 2020 beschlossen. Was auf den ersten Blick vielleicht überzogen erscheint, ist bei genauerem Hinsehen absolut verständlich und notwendig. Die Gründe hier kurz im Überblick:

    • Die Einhaltung der Coronaregeln ist im Bereich Spendenhut/Einlass, Kasse und Verkauf sowohl für die Besucher als auch für die Mitarbeiter kaum möglich. Eine Entzerrung scheitert am Platzangebot und den technischen Notwendigkeiten.
    • Fahrten mit der stets vollbesetzten Kutsche sind nicht durchführbar, was ältere und behinderte Besucher ausschließen würde.
    • Die Einhaltung der vorgeschrieben Abstände unter den Musikern ist bei unserem Unterstand nicht möglich, was spätestens bei Regen zu erheblichen Problemen führt.
    • An den Zäunen um die Lebende Krippe und die Schafe können die notwendigen Abstände nur mit deutlichen Absperrungen durchgesetzt werden. Damit wäre jedoch die einmalige Atmosphäre nicht mehr darstellbar.
    • Der Container für das Aufwärmen der Akteure lässt die Mindestabstände keinesfalls zu.
    • Die Kostüme der wechselnden Darsteller können nicht laufend entsprechend desinfiziert werden.
    • Die Kosten der erforderlichen Maßnahmen und das zusätzliche Personal für deren Umsetzung sind für uns nicht zu stemmen.

    Wir bedauern die erste Absage unserer schon zu einer Tradition gewordenen Lebenden Krippe nach 28 erfolgreichen Jahren sehr. Sie wird den Akteuren heuer sicher genauso fehlen, wie den Besuchern und dabei besonders unseren jüngsten Fans. Die Gesundheit aller – der Besucher, der Musiker und unserer Helfer und Mitglieder ist wichtiger.
    Die Lebende Krippe findet immer direkt vor dem Weihnachtsfest statt und darf keinesfalls zu einer Gefahr für ganze Familien und hier besonders Opa und Oma werden.

    In den vergangenen 28 Jahren hat die Lebende Krippe Tausenden Familien und besonders den Kindern einen stimmungsvollen Einstieg in das Weihnachtsfest geschenkt. Darüber hinaus konnten aus den Spenden und den Verkaufserlösen fast 80.000,– Euro direkt und unbürokratisch für Bedürftige in und um Kaufbeuren zugewendet werden.

    Wer auch in diesem schwierigen Jahr trotz der bedauerlichen Absage den wohltätigen Zweck der Lebende Krippe unterstützen will, spendet bitte an die Kaufbeurer Initiative e.V., IBAN DE32 73450000 0000 506097, Verwendungszweck „Weihnachtsspende“. Unsere beiden Vereine werden ihre Mitglieder bitten, ebenfalls zu spenden.

    Zudem haben wir beschlossen, dass jede eigehende Spende um 20% aus den Vereinskassen erhöht und wie in den Vorjahren direkt den bekannten wohltätigen Zwecken zugeführt wird.