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Autor: Medienteam

  • Zusammenarbeit von CSU, Freie Wählern und Kaufbeurer Initiative im Kaufbeurer Stadtrat

    Zusammenarbeit von CSU, Freie Wählern und Kaufbeurer Initiative im Kaufbeurer Stadtrat

    Bild: Julia von Stillfried

    Mit der Unterzeichnung einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung zwischen CSU, Freien Wählern und der Kaufbeurer Initiative beginnt für den Kaufbeurer Stadtrat eine neue Phase der verlässlichen Zusammenarbeit. Zudem gibt es künftig für die Kaufbeurer Initiative eine Fraktionsgemeinschaft mit der FDP, vertreten durch Sebastian Zajicek.

    Für die Kaufbeurer Initiative ist diese Vereinbarung ein wichtiger Schritt, um in den kommenden sechs Jahren gemeinsam Verantwortung für die Zukunft unserer Stadt zu übernehmen. Ziel der Zusammenarbeit ist eine stabile, sachorientierte und lösungsorientierte Kommunalpolitik, die Kaufbeuren wirtschaftlich stärkt, die Lebensqualität sichert und die Herausforderungen der kommenden Jahre entschlossen angeht.

    Die ausführlichen Gespräche der vergangenen Wochen waren geprägt von gegenseitigem Respekt, konstruktivem Austausch und einem gemeinsamen Verständnis dafür, dass Kaufbeuren angesichts großer finanzieller, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Herausforderungen verlässliche Mehrheiten und klare politische Handlungsfähigkeit benötigt.

    Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen insbesondere:

    • eine solide Haushalts- und Finanzpolitik ohne strukturelle Neuverschuldung,
    • die aktive Förderung von Wirtschaft und Arbeitsplätzen,
    • die Weiterentwicklung Kaufbeurens als attraktiver Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort,
    • Investitionen in (digitale) Infrastruktur und Verkehr,
    • die Stärkung von Sicherheit, Ordnung und Lebensqualität,
    • verantwortungsvolle Umwelt- und Energiepolitik
    • sowie eine transparente und bürgernahe Kommunalpolitik.

    Die Vereinbarung enthält zahlreiche Themen für die kommenden Jahre – von der Unterstützung großer Ansiedlungsprojekte über den Ausbau der Infrastruktur bis hin zur Förderung von Wissenschaft, Bildung und Hochschulentwicklung. Auch die Sicherung der kommunalen Daseinsvorsorge, die Weiterentwicklung der Innenstadt sowie die Förderung von Kultur und Sport spielen dabei eine zentrale Rolle.

    Die Kaufbeurer Initiative bringt sich dabei weiterhin als unabhängige und bürgernahe Kraft in die gemeinsame Arbeit ein. Gleichzeitig soll die neue Kooperation dazu beitragen, wichtige Zukunftsentscheidungen im Stadtrat auf eine stabile Grundlage zu stellen und Projekte effizient umzusetzen.

    „In den Gesprächen der vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass uns bei vielen zentralen Zukunftsfragen gemeinsame Ziele verbinden“, erklärt KI-Fraktionssprecher Alexander Uhrle. „Die Vereinbarung schafft die Grundlage für eine verlässliche Zusammenarbeit im Interesse unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger.“

    Auch die klare Abgrenzung gegenüber extremistischen Kräften ist Bestandteil der Vereinbarung. Die Partner bekennen sich ausdrücklich zu Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und einer politischen Kultur des respektvollen Miteinanders.

    Die neue Kooperation verfügt künftig über eine breite Mehrheit im Stadtrat und will zentrale Zukunftsprojekte gemeinsam voranbringen. Dazu zählen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung Kaufbeurens, die Sicherung der Kliniken, die Unterstützung des Bundeswehrstandorts, der Ausbau der B12 sowie die Weiterentwicklung von Kultur, Sport und Innenstadt.

    Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich bei der CSU und den Freien Wählern für die vertrauensvollen Gespräche der vergangenen Wochen und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohle Kaufbeurens.

    Als Fraktionssprecher wurde Alexander Uhrle vorgestellt, vertreten durch Robert Klauer und Sebastian Zajicek.

    Die Kooperationsvereinbarung kann nachfolgend eingesehen werden.

  • Haushaltsrede 2026

    Nachfolgend die Haushaltsrede für das Jahr 2026, verfasst von Alexander Uhrle, welcher aufgrund einer beruflichen Abwesenheit, von Ernst Holy vorgetragen wurde.

    Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
    sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Stadtrats,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    diese Haushaltsrede ist in gewisser Weise eine besondere. Sie ist die letzte Haushaltsrede dieses Stadtrats vor Beginn einer neuen Wahlperiode. Die Bürgerinnen und Bürger haben einen neuen Stadtrat gewählt – mit neuen Gesichtern und sicherlich auch neuen Perspektiven.

    Damit endet auch für einige Kolleginnen und Kollegen eine lange Zeit kommunalpolitischer Arbeit. Stellvertretend möchte ich hier zwei Namen nennen: Ernst Holy und Werner Stumpe. Beide haben über viele Jahre hinweg Verantwortung für unsere Stadt übernommen und die Arbeit dieses Gremiums geprägt. Dafür gebührt ihnen unser ausdrücklicher Dank und Respekt.

    Der Haushalt 2026 wurde – wie schon in den vergangenen Jahren – intensiv, aber konstruktiv beraten. Die Diskussionen waren sachlich, verantwortungsbewusst und von dem gemeinsamen Ziel getragen, das Beste für unsere Stadt zu erreichen. Dafür möchte ich mich bei allen Fraktionen ausdrücklich bedanken.

    Die finanziellen Rahmenbedingungen für Kommunen bleiben schwierig. Auch in Kaufbeuren spüren wir deutlich, dass viele Entwicklungen nicht mehr allein auf kommunaler Ebene beeinflusst werden können.

    Ein Beispiel ist die Bezirksumlage, die einen erheblichen Teil unserer finanziellen Mittel bindet. Ein anderes Beispiel ist die Situation im Gesundheitswesen und bei unseren Kliniken. Entscheidungen über Strukturen, Finanzierung oder Reformen werden überwiegend auf Bundes- und Landesebene getroffen. Die Folgen dieser Entscheidungen treffen jedoch am Ende uns vor Ort – und damit auch unsere Bürgerinnen und Bürger.

    Das ist eine Realität, mit der viele Kommunen umgehen müssen. Und genau deshalb ist es umso wichtiger, dass wir auf kommunaler Ebene verantwortungsvoll, wirtschaftlich und mit Augenmaß handeln.

    Der Haushalt zeigt deutlich: Die Stadt Kaufbeuren investiert weiterhin erheblich in ihre Infrastruktur, in Bildung, in soziale Einrichtungen und in die Zukunft unserer Stadt. Gleichzeitig mussten wir auch in diesem Jahr wieder Prioritäten setzen.

    Viele Maßnahmen konnten nicht im gewünschten Umfang umgesetzt werden. Projekte wurden verschoben, Vorhaben zurückgestellt oder Anpassungen vorgenommen. Das fällt niemandem leicht. Denn selbstverständlich wünschen wir uns alle, mehr investieren zu können und schneller voranzukommen.

    Doch verantwortungsvolle Haushaltspolitik bedeutet auch, die finanziellen Möglichkeiten realistisch einzuschätzen und entsprechend zu handeln.

    Neben den finanziellen Herausforderungen stehen wir auch vor strukturellen Aufgaben. Für uns als Kaufbeurer Initiative ist dabei besonders wichtig, dass wir unsere Verwaltung noch effizienter, wirtschaftlicher und moderner aufstellen.

    Dazu gehört aus unserer Sicht vor allem ein konsequenter Abbau von Bürokratie. Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen erwarten zu Recht, dass Verfahren einfacher, schneller und transparenter werden.

    Ein entscheidender Schlüssel dafür ist die Digitalisierung. Und zwar nicht nur nach außen, im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern, sondern auch intern innerhalb der Verwaltung. Digitale Prozesse können Abläufe beschleunigen, Ressourcen besser nutzen und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entlasten.

    Hier sehen wir eine wichtige Aufgabe für die kommenden Jahre.

    Bei allen Zahlen, Tabellen und Haushaltsansätzen dürfen wir aber eines nicht vergessen: Hinter diesem Haushalt stehen Menschen, die täglich dafür arbeiten, dass unsere Stadt funktioniert.

    Deshalb gilt unser besonderer Dank den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die die schwierige finanzielle Situation mittragen und gleichzeitig weiterhin hervorragende Arbeit für unsere Bürgerinnen und Bürger leisten.

    Ein besonderer Dank geht auch an unseren Kämmerer Markus Pferner und sein Team. Sie haben den Stadtrat frühzeitig und offen über die finanzielle Situation informiert und mit großer Kompetenz durch die Haushaltsberatungen geführt.

    Ebenso bedanken wir uns beim Oberbürgermeister für die konstruktive Zusammenarbeit und den offenen Austausch in vielen Fragen.

    Und erlauben Sie mir noch einen weiteren, ganz wichtigen Dank auszusprechen: an die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt.

    Wir erleben in Kaufbeuren zunehmend, dass Menschen Verantwortung übernehmen, Ideen einbringen und Dinge selbst in die Hand nehmen. Vereine, Initiativen, ehrenamtlich Engagierte – viele tragen dazu bei, unsere Stadt lebendig und lebenswert zu halten und unterstützen damit auch die Arbeit der Stadt.

    Dieses Engagement verdient unsere große Anerkennung.

    Kaufbeuren steht vor Herausforderungen, aber wir haben auch viele Stärken: eine engagierte Bürgerschaft, eine funktionierende Verwaltung, ein aktives Vereinsleben und einen Stadtrat, der trotz unterschiedlicher Meinungen gemeinsam Verantwortung übernimmt.

    Mit diesem Haushalt setzen wir unseren Weg der verantwortungsvollen und nachhaltigen Finanzpolitik fort.

    Die Kaufbeurer Initiative stimmt daher dem Haushalt 2026 mit seinen Anlagen zu.

    Vielen Dank.

  • Dankeschön!

    Dankeschön!

    Liebe Freunde und Unterstützer der Kaufbeurer Initiative,

    eine lange, anstrengende, aber auch lehrreiche und interessante Zeit liegt nun seit acht Tagen hinter uns. Über 40 KI’ler verfolgten gemeinsam die sich stetig aktualisierenden Balken auf der Webseite zur Kommunalwahl. Am Ende hieß es 9,2%, weiterhin vier Sitze für die Kaufbeurer Initiative und 21,2% / 3.896 Stimmen für mich, welche Platz 2 von 4 bedeuteten. Ich muss zugeben, dass doch ein wenig Enttäuschung vorhanden war, hatte nicht nur ich auf eine Stichwahl gegen Stefan Bosse gehofft. Dennoch ist es ein Ergebnis, auf welches wir stolz sein können. Hierfür möchte sich das gesamte Team ganz herzlich bedanken – für jede Stimme, die uns Vertrauen entgegen bringt und wir werden alles dafür tun, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen.

    Neben den Stimmen gibt es aber noch eine andere Sache, die mich besonders stolz macht: Wenn wir etwa 1,5 Jahre zurück gehen – in den Herbst 2024 – stand die Kaufbeurer Initiative vor einem großen politischen Umbruch: Nicht nur die beiden Stadträte Ernst Holy und Werner Stumpe gaben bekannt, nicht mehr anzutreten, sondern auch viele KandidatInnen, welche zuletzt (über Jahre) auf der Vorschlagsliste standen. Etwas über ein Jahr später hatten wir unsere neue Liste zusammen: Mit Ersatzleuten sage und schreibe 34 neue Gesichter!
    Aber neue Gesichter zu haben ist das Eine, dass daraus ein Team wird, etwas ganz Anderes. Es kamen viele zusammen, die sich vorher noch nie gesehen hatten und trotzdem wuchs ein Team. Marketing, Wahlthemen, Finanzen, Social Media – es bildeten sich verschiedene Gruppen, die zusammen arbeiteten. Zudem halfen neue Kandidaten, die vorher nie bei der KI waren, auch gleich bei der Lebenden Krippe mit und meldeten sich für das kommende Lagerleben.

    Eine fast völlig neue Truppe – wir organisierten zusammen, wir hatten Spaß zusammen, wir litten zusammen (am Infostand bei 1° bei starkem Wind & Regen) und wir feierten zusammen. Hier wuchs eine Einheit zusammen, die mich noch stolzer macht als das Ergebnis.

    Ich glaube, das ist etwas, was die Kaufbeurer Initiative nochmal von anderen unterscheidet und daher bereitet mir es nochmals eine größere Freude, der 1. Vorsitzende der Kaufbeurer Initiative sein zu dürfen.

    Vielen Dank nochmals an alle Wähler, aber auch an alle KandidatInnen und Unterstützer, die diese Wahl zu einem besonderen Erlebnis machten und darauf, dass wir weiterhin so eine Einheit bleiben, nicht nur bei der Wahl, sondern auch beim Lagerleben und der Lebenden Krippe.

    Euer

    Alex Uhrle

  • Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

    Rekordspendensumme bei der Lebenden Krippe 2025 in Kaufbeuren – 9.000 Euro für Bedürftige aus Stadt und Land

    Die Lebende Krippe 2025 setzte in Kaufbeuren ein außergewöhnliches Zeichen der Solidarität. Am 20. und 21. Dezember lud die Kaufbeurer Initiative (KI) zur traditionellen Veranstaltung in den Märzenburgwald ein. Bei trockenem und mildem Winterwetter strömten an beiden Tagen mehrere Tausend Besucherinnen und Besucher in den Wald und sorgten für eine rundum gelungene Veranstaltung.

    Mehr als 100 engagierte Helferinnen und Helfer gewährleisteten einen reibungslosen Ablauf – trotz einer Infrastruktur, die insbesondere beim Verkauf von Punsch, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten zeitweise an ihre Grenzen stieß. Ein fester Anlaufpunkt für die Gäste war das Spendenhut-Team um Erika Holy, das die stets gut gelaunten Besucher herzlich empfing.

    Zu den besonderen Highlights zählte unter anderem die Kutsche mit ihren imposanten Kaltblütern, die Groß und Klein gleichermaßen begeisterte und zur stimmungsvollen Atmosphäre beitrug.

    Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus der Veranstaltung selbst kam durch den Spendenhut und die Verkaufserlöse eine Rekordspendensumme von über 7.300 Euro zusammen. Hinzu kam eine private Zusatzspende in Höhe von 1.650 Euro. Damit erreichte die Lebende Krippe 2025 eine Gesamtrekordspende von glatten 9.000 Euro.

    Die Spendengelder kommen zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen in Kaufbeuren und darüber hinaus zugute. Spendenempfänger sind die katholisch-evangelische Sozialstation, die Wärmestube, das Pfarramt der Dreifaltigkeitskirche sowie die katholische Pfarreiengemeinschaft für bedürftige Zwecke, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die Fazenda Esperanza, „Urlaub ohne Koffer“, die Weihnachtsbeihilfe der Stadt Kaufbeuren, der Förderverein der Josef-Landes-Schule sowie der ASB Wünschewagen.

    Im Rahmen der offiziellen Spendenübergabe im Generationenhaus überreichten die Vorstände der Kaufbeurer Initiative – Stephan Kopetzky (2. Vorsitzender), Johannes Ellenrieder (Schatzmeister) und Alexander Uhrle (1. Vorsitzender) – den symbolischen Spendenscheck. Zusätzlich fand eine weitere Spendenübergabe statt: Christian Adolf und Melanie Gallien übergaben 1.341 Euro an das Generationenhaus. Diese Spende stammt aus dem Finale der buronischen Weihnacht.

    Die Kaufbeurer Initiative bedankt sich herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern sowie bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrem Engagement und ihrer Spendenbereitschaft dieses herausragende Ergebnis möglich gemacht haben.

  • Verwunderung über Grünen-Reaktion auf Investitionsaussage von OB-Kandidat Uhrle

    Verwunderung über Grünen-Reaktion auf Investitionsaussage von OB-Kandidat Uhrle

    Mit scharfer, jedoch zeitlich verzögerter Kritik reagierte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, vertreten durch Oliver Schill, auf eine Aussage des OB-Kandidaten der Kaufbeurer Initiative, Alexander Uhrle. Wer sich für diese Aussage interessiert, muss genauer hinschauen: Es handelt sich dabei nicht um eine Pressemitteilung, sondern um eine Antwort in einem aufgezeichneten Gespräch mit zwei Erstwählern.

    Auf die Frage der beiden jungen Erwachsenen, welche Fehler die Stadt Kaufbeuren gemacht habe beziehungsweise welche aktuellen Probleme man offen benennen könne, erklärte Uhrle, dass Fehler zunächst relativ zu betrachten seien. Wörtlich führte er aus:
    „Was uns jetzt Probleme bereitet, ist, dass man in den Jahren zuvor bei Investitionen zu zaghaft war, […] um einfach die Schulden niedrig zu halten, jetzt muss in vielen Bereichen saniert werden und jetzt ist es halt teuer.“

    Als Beispiel nannte Uhrle, dass man das Hallenbad bereits vor 10 Jahren schon hätte sanieren können. Hier spielt im Hintergrund, dass der Baupreisindex für gewerbliche Betriebsgebäude vom Jahr 2015 bis 2023 um ca. 60% anstieg (Indexbasiswert 100 im Jahr 2015, im Jahr 2023 bereits auf 162,7).

    Die Aussage blieb dabei neutral in Bezug auf konkrete Verantwortlichkeiten, zumal die Kaufbeurer Initiative – einschließlich Uhrle selbst, der seit 2019 politisch aktiv ist – an entsprechenden Entscheidungen beteiligt war.

    Bemerkenswert ist zudem, dass Uhrle sinngemäß die inhaltlich identische Einschätzung bereits bei der Podiumsdiskussion im Kolpingsaal geäußert hatte, ohne dass es damals zu Reaktionen seitens anderer Fraktionsvertreter kam.

    Ob Uhrles Antwort im Erstwählergespräch als gezielte Kritik an anderen politischen Akteuren – wie es die Pressemitteilung der Grünen nahelegt –, als allgemeine Erkenntnis angesichts der Entwicklungen der letzten Jahre oder als Form der Selbstkritik zu verstehen ist, können sich Interessierte selbst erschließen.

    Das vollständige Video ist auf den Instagram-Kanälen der Kaufbeurer Initiative (@kaufbeurer.initiative), auf Uhrles politischem Kanal (@alex.uhrle_ki) sowie auf seiner Website www.uhrle.com im Bereich „Videos“ abrufbar. Dort sind auch weitere Kurzvideos und Interviewausschnitte veröffentlicht.

  • Neue Formate im Kommunalwahlkampf

    Neue Formate im Kommunalwahlkampf

    Die Kaufbeurer Initiative (KI) setzt im Kommunalwahlkampf 2026 auf neue, niedrigschwellige Formate des persönlichen Austauschs und der gezielten Ansprache junger Wählerinnen und Wähler. Mit zwei Aktionen – „Buch-den-Uhrle“ und einer Jungwählerparty – möchte die KI politische Gespräche außerhalb klassischer Veranstaltungsformate ermöglichen.

    Buch-den-Uhrle: Persönliche Gespräche in individuellem Rahmen

    Über die persönliche Webseite von OB-Kandidat Alexander Uhrle können Bürgerinnen und Bürger ab sofort Gesprächstermine mit ihm buchen. Die Treffen können sowohl online als auch persönlich stattfinden.

    Als besondere Option wird zusätzlich eine gemeinsame Runde auf einem Trimm-Dich-Pfad angeboten. Die Idee kam von Frau Stefanie, aufgrund der sportlichen Vernachlässigung seitens Uhrle in den letzten Monaten. Es wird ausschließlich sportlich niedrigeres Niveau angeboten um einen parallelen Austausch zu ermöglichen.

    Buchungsanfragen sind ab sofort möglich. Die Durchführung der Gespräche beginnt ab dem 14. Februar.

    Jungwählerparty am 7. Februar

    Nach den Veranstaltungen für Familien und Senioren im vergangenen Jahr, gibt es nun ein Format für junge Erwachsene. Um diese anzusprechen, organisiert die Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit dem Friseurstudio Art of Hair und der Bar Spital eine Jungwählerparty am Freitag, 7. Februar.

    Angemeldete Teilnehmende erhalten im Spital bis zu drei kostenlose Getränke. Parallel dazu wird das Art of Hair temporär in eine Tanzfläche umgewandelt. Für die musikalische Gestaltung sorgt DJ Jamie Montana, der insbesondere bei jüngeren Gästen bekannt ist. Zusätzlich werden – je nach Verfügbarkeit – kostenlose Stylings angeboten.

    Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Gutscheine für Getränke sowie der Zugang zum Partybereich werden ausschließlich nach Registrierung über www.buron.de vergeben. Das entsprechende Anmeldeformular ist dort unter dem Menüpunkt „Jungwählerparty“ zu finden.
    Anmeldeschluss ist der 1. Februar.

    Mit beiden Formaten verfolgt die Kaufbeurer Initiative das Ziel, politische Gespräche persönlicher, direkter und lebensnaher zu gestalten – insbesondere auch für Menschen, die klassische politische Veranstaltungen bislang kaum wahrnehmen.