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Autor: admin

  • Unser Wahlprogramm steht: Realistisch, planbar, machbar – statt „Wünsch-dir-was“

    Mit unserem neuen Wahlprogramm für die Jahre 2026 bis 2040 beschreiten wir als Kaufbeurer Initiative gemeinsam mit unserem Oberbürgermeisterkandidaten Alexander Uhrle und unserer Stadtrats-„Macher-Liste“ bewusst neue Wege. Statt kurzfristiger Versprechungen oder kostspieliger Wunschkataloge setzen wir auf ein strukturiertes, realistisch umsetzbares und wirtschaftlich verantwortbares Zukunftskonzept für Kaufbeuren.

    „Wir wollten kein Wahlprogramm schreiben, das auf dem Papier gut klingt, aber an Haushaltsrealitäten und Verwaltungsabläufen scheitert. Unser Ansatz ist klar: Erst stabilisieren, dann modernisieren – und darauf aufbauend gezielt innovieren.“

    Drei Phasen statt leerer Versprechen

    Kern unseres Programms ist eine klare zeitliche Gliederung in drei Phasen. In der ersten Phase (2026–2030) liegt unser Fokus bewusst auf Verwaltungskonsolidierung, Effizienzsteigerung und strukturellem Aufbau. Angesichts der angespannten kommunalen Haushaltslage setzen wir hier auf Maßnahmen, die finanzierbar, förderfähig und organisatorisch realistisch umsetzbar sind.

    Darauf aufbauend folgen die Phasen 2 (2031–2035) und 3 (2036–2040), in denen wir größere Entwicklungsschritte – etwa in den Bereichen Innovationsnetzwerke, Energie- und Wärmekonzepte oder Smart-City-Anwendungen – gezielt und planbar umsetzen wollen. „Innovation braucht ein solides Fundament. Genau das legen wir in den ersten Jahren.“

    Mehr Beteiligung, mehr Transparenz, mehr Vertrauen

    Ein zentrales Element unseres Wahlprogramms ist die konsequente Stärkung von Bürgerbeteiligung und Transparenz. Wir wollen politische Entscheidungen nachvollziehbarer machen und die Menschen deutlich stärker in die Entwicklung ihrer Stadt einbinden.

    Konkret setzen wir unter anderem auf Bürgergenossenschaften, über die sich Bürgerinnen, Bürger und lokale Unternehmen direkt finanziell und inhaltlich an Projekten in Kaufbeuren beteiligen können. Ergänzt wird dies durch eine digitale Beteiligungsplattform, die es ermöglicht, Meinungen, Ideen und Rückmeldungen unkompliziert einzubringen – transparent und mit klarer Rückmeldung, was aus den Beiträgen wird.

    Darüber hinaus setzen wir auf Open-Data-Ansätze, ein öffentlich einsehbares Smart-City-Dashboard sowie klar strukturierte Entscheidungsprozesse. Unser Ziel ist es, Verwaltungshandeln messbar zu machen, Vertrauen zu stärken und politische Entscheidungen besser erklärbar und überprüfbar zu gestalten.

    „Bürgerbeteiligung darf kein Schlagwort sein. Wir wollen Formate schaffen, die echte Mitgestaltung ermöglichen – und gleichzeitig offenlegen, warum Entscheidungen so getroffen werden, wie sie getroffen werden.“

    Klar strukturierte Inhalte statt politischer Beliebigkeit

    Inhaltlich orientiert sich unser Wahlprogramm an sechs klar definierten Handlungsfeldern: Wirtschaft, Bevölkerung, Verwaltung, Mobilität, Umwelt und Lebensqualität. Diese Struktur sorgt nicht nur für Übersichtlichkeit, sondern macht Fortschritte überprüfbar und steuerbar. Viele Maßnahmen sind bewusst modular angelegt, sodass sie schrittweise umgesetzt oder an die jeweilige wirtschaftliche Lage angepasst werden können.

    Politik als Handwerk – nicht als Wunschkonzert

    Mit unserem Programm positionieren wir uns klar gegen eine Politik der Maximalforderungen. Stattdessen verstehen wir Stadtpolitik als Handwerk: gut vorbereitet, finanziell durchdacht und gemeinsam mit Bürgerschaft, Wirtschaft und Vereinen umgesetzt.

    „Wir machen keine Politik für Schlagzeilen, sondern für die nächsten zehn bis fünfzehn Jahre. Unser Wahlprogramm ist kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsplan, der sich an einer klassischen Geschäftsstrategie orientiert.“

    Das detaillierte und vollständige Wahlprogramm ist ab sofort online unter Buron.de (Direktlink) einsehbar und zum Download verfügbar. Eine verkürzte, kompakte Version befindet sich aktuell in der Ausarbeitung.

  • Neuer Podcast: „Die Buronen – Planlos durch das Stadtgeschehen“

    Unser Stadtratskandidat Pascal Hübner hat zusammen mit OB-Kandidat Alexander Uhrle einen Podcast gestartet: „Die Buronen – Planlos durch das Stadtgeschehen“. Der Name ist Programm: Es gibt kein Skript, keine festgelegten Themen, sondern echte Gespräche mitten aus dem Kaufbeurer Leben – spontan, offen und ungeschnitten.

    Was den Podcast besonders macht: Sie sitzen mit ihren Gästen nicht im sterilen Studio, sondern sind draußen unterwegs – mitten im Stadtgeschehen, mit allem was dazugehört. Die Menschen, die Geräusche, die Atmosphäre – und: das Ganze auch als Video.

    Folge 1: Unter dem Fünfknopfturm

    Unsere erste Ausgabe haben wir direkt im Herzen der Stadt aufgenommen – unter dem Fünfknopfturm. Mit dabei:

    • Gerhard Grieger vom Café am Fünfknopfturm
    • Kevin Kärst von der Kantine frisch+fair

    Ein Gespräch über Ehrenamt, Selbstständigkeit, Sport und alles, was ihnen spontan in den Sinn kam.

    Wann und wo?

    Es ist geplant, wöchentlich eine neue Folge zu veröffentlichen.

    Links zu den Streaminganbietern:

    Apple Music Amazon Music

  • Die KandidatInnen stehen fest – KI wählt ihre „Macher-Liste“

    Die Kaufbeurer Initiative finalisierte nun ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahl 2026. Das Besondere an der Liste: Auf dieser befinden sich 15 Geschäftsführer oder Selbstständige und KandidatInnen mit insgesamt 26 Vorstandsämtern. OB-Kandidat und 1. Vorsitzender Alexander Uhrle sprach daher von einer „wahren Macher-Liste“, die die richtige Einstellung mitbringt, Kaufbeuren positiv zu verändern. Der Altersdurchschnitt von 44,4 Jahren spiegele zudem eine Mischung aus Erfahrung und frischen Perspektiven wider. Auch die Verbundenheit zum gemeinnützigen Verein Hockey for Hope, welcher aus der Kaufbeurer Initiative entstand, ist weiter erkennbar – zählen sich 15 aktive Mitglieder und Vorstände zur Kandidatenliste der KI.

    Die Liste soll auch gleichzeitig ein Neustart für die Kaufbeurer Initiative sein. Der 2022 im Vereinsvorstand vollzogene Generationenwechsel spiegelt sich nun auch in der Kommunalwahl wider. Begleitet von einem Re-Branding, also einer Umgestaltung des kompletten Auftrittes der KI, ist dier Generationenwechsel auch visuell wahrnehmbar ist. Bei der außertourlichen Aufstellungsversammlung, diesmal an einem Freitag, während sonst Vereinstermine mittwochs sind, stimmten in der geheimen Blockwahl über alle 40 KandidatInnen und Ersatzleute über 94% der Wahlberechtigten für den Vorschlag. Die Versammlung im Gasthaus Belfort, dessen Betreiber Matko Cuturic ebenfalls kandidiert, wurde vom 2. Vorsitzenden Stephan Kopetzky und Stadtrat a. D. Ernst Holy geleitet.

    Inhaltlich unterstrich Uhrle erneut den überparteilichen Charakter des Vereins. Die KI sei – neben der GenerationKF – die einzige Liste, die ohne parteipolitische Bindung ausschließlich das Wohl der Stadt in den Mittelpunkt stelle. Das bisherige Leitmotiv „Das Beste für die Stadt“ hat somit nichts an Aktualität verloren.

    Für den Wahlkampf setzt die Kaufbeurer Initiative auf ein neues, prägnantes Motto: ‚Buron, aber …‘ – ein Slogan, der die besondere Identität der Stadt aufgreift und zugleich Raum für individuelle Themen der einzelnen Kandidat*innen lässt.

    Mit der überragenden Zustimmung und der breiten beruflichen wie gesellschaftlichen Verankerung ihrer KandidatInnen sieht sich die Kaufbeurer Initiative bestens für den Wahlkampf 2026 aufgestellt.

    Erste Einblicke in das Wahlprogramm wurden während der Versammlung gegeben; die vollständige Vorstellung erfolgt jedoch separat nach Fertigstellung. Hier möchte die Kaufbeurer Initiative ebenfalls neue Akzente setzen.

    Abgeschlossen wurde der Abend mit Planungen für die bevorstehende Lebende Krippe, welche dieses Jahr am 20. und 21. Dezember wieder Gelder für Bedürftige aus Stadt und Land sammelt.

    Die genaue Liste:

    ListenplatzNameVornameBeruf
    1UhrleAlexanderUnternehmensarchitekt; Geschäftsführender Gesellschafter „itletics“
    2KlauerRobertStraßenbauermeister; Geschäftsführer „Rehwald GmbH“
    3PotatschizAdrianaAusbildung zur Bankkauffrau
    4KärstKevinGeschäftsführer Kantine frisch & fair
    5MüllerMoreenPTA
    6HübnerPascalGeschäftsführer Agentur „impredia Design“
    7StauderAnnettePTA
    8MeylOliverGeschäftsführer Agentur „ilumy“
    9Dr. CiostoCorneliaChemikerin
    10SchwarzMichaelBestattermeister, Geschäftsführer „Trostschmiede“
    11Dr. SchalückMaxGymnasiallehrer
    12KopetzkyStephankfm. Angestellter / Betriebswirt
    13BredaJuliaMarketingleitung / Selbstständig
    14EllenriederJohannesSenior Account Manager
    15CuturicMatko-JosefSelbstst. Gastronom „Gasthaus Belfort“
    16GallwitzAlexanderBerater
    17StammJenniferPflegefachkraft / Altenpflegerin
    18StiehlerFalkSchreinermeister
    19EllenriederMarkusLehrer in Ruhestand
    20FeldmeierJürgenOberregierungsrat
    21BurnsMarenVerkäuferin
    22WinterhollerAlexAngestellter
    23SchulzUrsulaAssistentin der Geschäftsführung
    24FelchnerMark-OliverSelbstst. Verleger Felchner-Medien
    25PotatschizArturSelbstst. Kaufmann für Finanzen
    26GriegerGerhardSelbstst. Gastronom „Cafe Fünfknopfturm“
    27FischerGüntherSelbstst. Friseurmeister „Art of Hair“
    28BrunsMaikSystemanalyst / Musterprüfingenieur / Konfigurationsmanager
    29UhrleStefanieFörderschullehrerin
    30GallwitzSabineVerwaltungsangestellte
    31BrunsFinn-OliverSchüler
    32BurnsThomas-WilliamBauzeichner
    33EllenriederStephanieMedizinische Fachangestellte
    34ZappeJoshuaSelbstständiger SHK Meister Firma Zappe Sanitär
    35GriebelCarolinSelbstst. Make Up Artist
    36NeuriederJeannineHeilerziehungspflegerin, Glas- und Porzellanmalerin
    37BurnsTomRentner
    38GlöcknerStephanieLogopädin
    39AdolfChristianSelbstst. Medienunternehmer
    40SeydelGüschi, GüntherSelbstst. Eventmanager
  • Stellungnahme unseres Beauftragten Alexander Uhrle zur Auflösung des KFTS e. V.

    In der heutigen Sitzung des Verwaltungs-, Finanz- und Stiftungsausschuss wurde beschlossen, dass die Aufgaben im Rahmen des Betrauungsaktes des Kaufbeuren Tourismus und Stadtmarketing e. V. (KFTS) zum Ende des Jahres nicht verlängert werden und somit an die Stadt zurückgehen. Infolgedessen wird der Verein zum 31.12.2025 aufgelöst.

    Zunächst möchte die Kaufbeurer Initiative bei allen Beteiligten für das bisherige Engagement für die Stadt Kaufbeuren bedanken.

    In der Sitzung wurde eine Stellungnahme unseres 1. Vorsitzenden und Beauftragten „Digitale Stadt“, Alexander Uhrle, vorgelegt, welcher beruflich verhindert war. Diese findet sich nachfolgend:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    da ich heute aufgrund einer wichtigen Konferenz in Hamburg leider nicht persönlich anwesend sein kann – und auch in den kommenden Wochen stark eingebunden bin – melde ich mich auf diesem Weg in meiner Rolle als Beauftragter „Digitale Stadt“.

    Viele glauben noch immer, dass sich Digitalisierung nur auf IT-Themen beschränkt. Das ist ein großer Irrtum. Digitale Transformation betrifft längst unseren gesamten Alltag – auch Bereiche wie Tourismus und Stadtmarketing, in denen IT auf den ersten Blick keine Rolle spielt.

    Die Zeiten, in denen man mit Flyern, Plakaten oder vielleicht noch einem Messeauftritt auskam, sind vorbei. Social Media ist zwar nicht das einzige Werkzeug, aber inzwischen das wirksamste – und richtig genutzt auch das kostengünstigste. Einfach nur Beiträge zu posten, bringt allerdings wenig. Professionelle Agenturen raten von diesem unsystematischen Vorgehen ausdrücklich ab.

    Was es braucht, ist eine klare Gesamtstrategie. Eine, die nicht nur Tourismus oder Stadtmarketing einzeln betrachtet, sondern auch andere Bereiche wie Kultur einbindet – und dabei gezielt auf den Aufbau und die Verbreitung von Inhalten achtet.

    Gerade im Tourismus sehe ich – wie bereits in meinem letzten Jahresbericht erwähnt – große Defizite. Zwar gibt es mit „Kaufbeuren stellt sich vor“ ein gut gemachtes Format, doch es richtet sich in erster Linie, wie die meisten anderen Beiträge, an unsere Bürgerinnen und Bürger – nicht an Touristen und Auswärtige.

    Unser Ziel sollte u.a. sein, dass Kaufbeuren auch „instagramable“ wird – also so erlebbar und visuell attraktiv, dass Menschen Lust haben, Fotos zu machen und diese auch zu teilen. So können Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Touristen Inhalte aus der Stadt posten – das sorgt für mehr Reichweite und Sichtbarkeit.

    Das muss nicht teuer sein: Schon kleine, gut platzierte Fotopunkte mit Wiedererkennungswert können auf Social Media große Wirkung entfalten.

    Wichtig ist dabei aber: Es braucht eine zentrale Koordination. Alles – von der Gestaltung (CI) bis hin zum Einsatz von Apps – muss aus einem Guss kommen. Genau deshalb halte ich die heute zur Diskussion stehende Maßnahme für richtig – und ehrlich gesagt, für den einzigen zukunftsfähigen Weg.

    Unser Ziel muss sein, dass Touristen, wenn sie das Allgäu besuchen (möchten) sich an Kaufbeuren erinnern: „Ah ja, da hab ich was auf Social Media gesehen – das sah schön aus.“
    Vielleicht machen sie dann einen Abstecher zu uns – vielleicht sogar mit Übernachtung.
    Ob wir das allein mit klassischen Mitteln wie Plakaten oder Broschüren noch erreichen, bezweifle ich stark.

  • Konzeptidee Innenstadt „NextGen“

    Vorwort

    Unser Fraktionsmitglied Alexander Uhrle ermüdete das Thema schon länger. Zwar wird viel geredet und teilweise auch gestritten, aber haben wir wirklich eine Bewegung in der Thematik? Alexander sah hier persönlich wenig. Daher hat er sich ein wenig Zeit genommen und ein paar Ideen und Gedanke zusammenfließen lassen um das Konzept „Innenstadt NextGen“ zu erstellen. Dieses Konzept basiert rein auf subjektiver Erfahrung und soll zunächst zum Nachdenken und Diskutieren anregen, daher wird es seitens der Kaufbeurer Initiative keinen konkreten Antrag hierzu geben. Es wird sicher einige Punkte haben, die diskussionswürdig sind, aber ist es nicht gerade dieser inhaltliche Austausch, der uns hier weiterbringen sollte? Ein „weiter so“ ist jedenfalls der denkbar schlechteste Weg. Es wird Zeit für Kaufbeuren, Mut zu beweisen, denn um den negativen Trend der Innenstadt voranzutreiben, reicht es allein schon, nichts zu tun. Den Rest erledigt der Wandel von allein.

    Kernziele des Konzeptes sind:

    • Reduktion sowie Verlangsamung des Fahrzeugverkehrs
    • Mehr Grün
    • Erweiterung der Bestuhlung der Gaststätten
    • Ausbau der Kaiser-Max-Straße als sozialen Hotspot

    Ausgangslage

    Die Ausgangslage sollte allgemein bekannt sein: Der Leerstand wird größer, es gibt nur noch wenige eigentümergeführte Geschäfte. Zwei der größten Einzelhändler in der Innenstadt, H&M und C&A sind in finanzieller Schieflage und schlossen bereits eine größere Anzahl an Filialen bzw. werden weitere schließen. Die Frage ist, wann Kaufbeuren hiervon betroffen sein wird.
    Größere Menschenmengen lassen sich nur durch Veranstaltungen in die Innenstadt locken, aber sind mehr Veranstaltungen auch ein permanentes Werkzeug?

    In Kaufbeuren gibt es verschiedene Ansichten: Die einen sagen, man müsse Autos aus der Innenstadt entfernen, die anderen sagen, dass die Autofahrer die letzte Konstante des Einzelhandels sind und man Parkplätze ggf. sogar ausbauen müsse. Wer hat aber Recht? Oder gibt es ggf. einen Mittelweg?

    Idee

    Die Entwicklung der Kaiser-Max-Straße als soziales Zentrum ohne den Verkehr vollständig auszusperren.

    Gerade Parkplätze nehmen in der Straße viel wertvollen Raum weg, der deutlich besser entwickelt werden könnte.

    Die Aufenthaltsqualität soll deutlich erhöht und die Besucher hierdurch zum Verweilen eingeladen werden. Ziel ist es, einen ansprechenden Bereich zu schaffen, in welchem die Bürgerinnen und Bürger ihre Zeit für soziale Interkation verbringen können. Sei es durch Flanieren, Nutzung der Gastro oder einem verbesserten Kulturprogramm.

    Aber wie könnte das aussehen?

    Veränderung allgemein

    Entfernung der meisten Parkplätze. Der gewonnene Platz dient der Aufwertung der Straße durch z. B. Bäume wie Platanen, analog Obstmarkt. Hierdurch soll eine angenehmere Atmosphäre geschaffen werden. Die Bäume spenden Schatten, die Aufenthaltsqualität wird erhöht. Sollte die Installation der Platanen aus gestalterischen oder Kostengründen nicht möglich sein, wäre eine mobile Lösung denkbar. Dies hätte bei der unteren Kaiser-Max-Straße den Vorteil, dass diese bei z. B. dem Tribünenaufbau entfernbar wären.

    Platanen erhöhen die Aufenthaltsqualität deutlich (Bild aus Troisdorf)

    Die Einfahrt in die Kaiser-Max-Straße wird durch eine Schranke an der Kreuzung Ludwigstraße / Sedanstraße geregelt. Diese soll nicht verhindern, dass man in die Kaiser-Max-Straße fahren kann, sondern die Zufahrt deutlich besser regulieren. Parkplätze sollen nicht gänzlich aus dem Bereich der Kaiser-Max-Straße verschwinden, sondern Kurzzeitparkplätze in der Sedanstraße und der oberen Kaiser-Max-Straße zur Verfügung stehen. Diese können sogar bis z. B. 15 Minuten kostenlos sein, darüber hinaus sollten die Minutenpreise so empfindlich sein, dass es attraktiver ist, in eines der näher liegenden Parkhäuser zu fahren. Dies lässt sich durch eine Schranke am besten regeln. Zudem sollen durch die Schranke die „Kreisfahrer“ massiv reduziert werden, wovon vielen es lediglich um das „gesehen werden“ geht. Gerade Letztere bringen der Innenstadt nur Nachteile.

    Die Fahrbahn soll zudem deutlich verengt werden, dass es nicht möglich ist, mal kurz stehen bleiben, sondern die Kurzzeitparkplätze zu nutzen sind. Für Lieferverkehr ist nur ein bestimmter Zeitraum, vorzugsweise vormittags, vorbehalten. Dieser müsste mit den Anliegern entsprechend geklärt werden.

    Bis auf die permanente Installation der Bäume ist das Konzept saisonal anpassbar. So könnte man z. B. außerhalb der gastronomisch relevanten Jahreszeiten die untere Kaiser-Max-Straße für den Verkehr freigegeben, oder aber auch den Gastronomiebereich für z. B. eine Erweiterung des Weihnachtsmarktes nutzen.

    Untere Kaiser-Max-Straße

    Untere Kaiser-Max-Straße (vor Rathaus)

    1. Installation einer Schranke, welche die Zufahrten deutlich besser reguliert.
    2. Installation offizieller Kurzzeitparkplätze in der Sedanstraße zum Be- und Entladen oder Erledigung sehr kurzer Besorgungen
    3. Das Abbiegen in der Kaiser-Max-Straße ist nur noch nach links möglich. Ausnahme könnte lediglich die Zufahrt zur Schlosserhalde für Anwohner sein
    4. Einrichtung eines großzügigen Gastro-Bereichs, welcher weit über den jetzigen Bereich hinaus geht. Ideal wäre es, wenn dieser von mehreren anliegenden Gastronomen betrieben wird.
    5. Permanente, jedoch entfernbare Kleinkunstbühne. Diese können Künstler buchen bzw. die Gastronomen können auf diese zurückgreifen. Durch eine entsprechende musikalische Umrahmung wird die Aufenthaltsqualität nochmals erhöht. Auch kann die Bühne bei Demonstrationen und Kundgebungen genutzt werden.
    6. Wendehammer für kurze Zufahrt in die Kaiser-Max-Straße. Über diesen hinaus ist eine Einfahrt in die Straße nicht möglich
    7. Kurzzeitparkplätze für Be- und Entladen oder kurze Besorgungen. Durch Verengung der Fahrbahn können Kurzzeitparkplätze geschaffen bzw. erhalten werden sowie der kleine Gastrobereich des Vinos erhalten bleiben.
      Absenkung des Bordsteins auf Seiten der Tourist-Info notwendig.

    Obere Kaiser-Max-Straße

    Obere Kaiser-Max-Straße

    • Entfernung der Parkplätze
    • Verengung der Fahrbahn auf eine Fahrspur. Hierdurch wird mehr Raum für Fußgänger und Gastronomie gewonnen bei gleichzeitiger Entschleunigung des Verkehrs und das Durchfahren der Kaiser-Max-Straße verliert an Attraktivität
    • Einrichtung von Kurzzeitparkplätzen zum Be- und Entladen oder sehr kurzer Besorgungen
    • Schranke für die Ausfahrt mit Kassenautomat zum Nachzahlen, sollte die kostenlose Parkzeit überschritten worden sein.

    Offene Punkte

    Im Zuge der Diskussionen innerhalb der Fraktion aber auch mit Dritten stellten sich aktuell drei offene Punkte heraus:

    • Ist das Anbringen einer Schranke rechtlich möglich?
    • Wie wird die Ausfahrt über die Schlosserhalde geregelt (ggf. über eine weitere Schranke?)
    • Die Absenkbarkeit des Bordsteins vor der Tourist info müsste geprüft werden.
  • Stellungnahme Ernst Holy zur aktuellen Kliniken-Situation

    Stellungnahme unseres Fraktionsvorsitzenden Ernst Holy zur aktuellen Situation der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren:

    „Eine äußerst schlechte Nachricht überbrachte der Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren, Herr Andreas Kutschker. Das Jahresdefizit für 2023 wird sich mehr als verdoppeln und landet bei voraussichtlichlich 9,69 Mio €. Ursachen sind die massiv gestiegenen Energiekosten, Prämienanpassung der Betriebskosten- und Gebäudeversicherung, Erhöhung der Wäschereikosten sowie gestiegene Personalkosten um nur einige zu nennen.
    Dem gegenüber steht die Fallpauschalenregelung die ein starres Abrechnungssystem vorsieht und Mehrkosten nicht ausgleicht.

    Es war richtig, dass eine Abordnung unseres Klinikums im September am bundesweiten Aktionstag unter dem Motto „Alarmstufe ROT“ in Berlin teilgenommen hat. Forderung war, die Inflation auszugleichen und die Einführung eines Vorschaltgesetztes um ein Krankenhaussterben zu verhindern. Um die Krankenhäuser gerade im ländlichen Raum zu erhalten, brauchen wir vom Bund die Finanzierung der Betriebskosten und eine Finanzierung der Kostensteigerung.
    Zu erwähnen ist, dass die jetzige Gesundheitsreform von unserem Gesundheitsminister Karl Lauterbach vorangetrieben wird – zur Überwindung des Fallpauschalensystems. Viele Leute haben vergessen, dass H. Lauterbach die Fallpauschalen eins mit eingeführt hat.

    Wir sind überzeugt, dass wir mit unserem Vorstand die richtige Person in dieser schwierigen Lage haben. Herr Kutschker setzt nicht auf Aktionismus sondern auf nachhaltige wirtschaftliche Sicherung unserer Standorte. Für das Jahr 2026 ist bereits ein Jahresdefizit von ca. 4 Mio € geplant.“

  • Bericht Beauftragter Digitale Stadt

    Unser Beauftragter „Digitale Stadt“, Alexander Uhrle, hielt seinen jährlichen Bericht.

    Hierbei lobte er den Einsatzwillen der Mitarbeitenden, kritisiert aber auch gleichzeitig eine fehlende Strategie aber auch die Kommunikation der Stadt.

    Den ausführlichen Bericht gibt es auf seiner persönlichen Seite: https://www.uhrle.com/bericht-beauftragter-digitale-stadt-2022-2023/

  • Haushaltsrede Ernst Holy

    Rede unseres Fraktionssprechers Ernst Holy zum Haushalt 2022:

    Durch den blutigen Angriffskrieg von Russland auf die Ukraine wirkt alles irgendwie so nebensächlich. Wir haben Krieg in Europa. Keiner hielt das für möglich.

    Der jahrzehntelange Frieden wurde als selbstverständlich angesehen. Jetzt ist die Sicherheit Europas in Gefahr. Jeder der glaubte die deutsche Russlandpolitik in der Vergangenheit führe zu einer Annäherung, wird jetzt eines Besseren belehrt. Und ganz besonders müssen wir Deutsche uns schämen für das Verhalten von Altkanzler Schröder.

    Wir unterstützen die Menschen, die in großer Not zu uns kommen und hoffen auf baldiges Ende dieses Schreckens.

    Zum Thema Corona:

    In manchen Medien wird von Zerwürfnissen oder einem tiefen Graben in der Gesellschaft gesprochen. Fakt ist, dass die deutliche Mehrheit, nämlich 75 % unserer Bevölkerung, geimpft ist. Von dem verbleibenden Rest ist ein Teil krankheitsbedingt oder aufgrund ihres Glaubens gegen die Impfung. Zum Schluss bleiben die Coronaleugner übrig, das ist dann doch ein geringer Prozentsatz in unserer Bevölkerung.

    Insgesamt sind die Menschen aber ziemlich verunsichert.

    Auch das Hin und Her unseres Ministerpräsidenten, verstärkte zusehends die Verunsicherung in unserer Bevölkerung. Entscheidungen sollten nicht aus politischem Kalkül, sondern immer zum Wohle der Menschen getroffen werden.

    Schade, dass der Umwelttag in Kaufbeuren wieder ausfällt.

    Wie letztes Jahr bedauern wir die Absage des Umwelttages für 2022 sehr. Unser Umweltamt hat ein interessantes und attraktives Konzept mit einer großen Beteiligung von Vereinen und Verbänden für unser Stadtgebiet erstellt. Hoffen und freuen wir uns auf den Umwelttag 2023 in Kaufbeuren.

    Mit der Entwicklung unserer Innenstadt sind wir auf einem guten Weg. Wir die Kaufbeurer Initiative sehen beide Klausurtagungen positiv.

    Die Beschränkung auf vorerst 12 Projekte macht Sinn. Die Umsetzbarkeit und die Finanzierung werden uns vor große Herausforderungen stellen.

    Eine Projektentwicklung könnten wir in naher Zukunft realisieren. Dies ist die Umgestaltung der Heinzelmannstraße. Mit dem Wegfall der Postfiliale sehen wir keinen Bedarf mehr für eine Durchfahrt. Der Wendehammer zur Schraderstraße wird dazu führen, dass Wohnqualität und Wohncharakter zunehmen. Zusätzlich wird mit einer Allee zum Städtischen Friedhof hin, die Heinzelmannstraße optisch aufgewertet.

    Positiv sehen wir auch die Entwicklung für das neue Wohnviertel Blasiusblick. Wir danken allen, die sich in der Jury so viel Zeit genommen haben und eine nachvollziehbare Entscheidung getroffen haben. Eher irritierend ist die Meinung von selbsternannten Fachleuten, die im Nachgang die Entscheidung so einer hochkarätigen Fachjury in Frage stellen.

    Noch eine Anmerkung zum Thema Bauland:

    Es ist ein gutes Signal, dass die Stadt trotz beschränktem Angebot an Bauland nach der Unteren Au, nun das Gewerbegebiet Im Hart weiterentwickelt.

    Kaufbeuren bewegt sich, auch digital. Nur ist das Bisherige ausreichend?
    Welche Ziele sollen in Kaufbeuren kurz-, mittel- und langfristig
    verfolgt werden? So wie das Sportentwicklungskonzept ein wichtiger
    Baustein für die sportliche Zukunft Kaufbeurens ist, so hätte eine
    konkrete Digitalstrategie mindestens den gleichen Stellenwert. Bei der
    Digitalisierung gilt es noch mehr Anstrengungen zu unternehmen. Andere
    Städte gehen hier mit guten Beispielen voran und Kaufbeuren darf nicht
    den Anschluss verlieren, indem man sich primär auf Basisaufgaben wie die
    Infrastruktur oder behördliche Digitalangebote konzentriert.
    Digitalisierung geht weit über dies hinaus und betrifft nahezu alle
    Bereiche des kommunalen Lebens.

    Und da der Sport bereits angesprochen wurde, möchten wir nicht unerwähnt
    lassen, dass wir es bedauerlich finden, dass der KI-Antrag zum
    Sportgutschein nicht einmal Einzug in die Haushaltsberatungen fand, denn
    dieser wäre eine wichtige Unterstützung für die Kaufbeurer Sportvereine
    gewesen und hätte sicherlich manche Kaufbeurer Bürgerin oder Bürger
    wieder zu mehr Bewegung nach der Pandemie animiert.

    Zum Schluss danke ich unserem Kämmerer H. Pferner mit seinem Team für die Haushaltsaufstellung. H. Pferner hat in diesen schwierigen Zeiten Ruhe bewahrt, ist immer auf die Wünsche des Stadtrates eingegangen und hält die Stadt Kaufbeuren in sicherem finanziellem Fahrwasser.  

    Ebenso danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den einzelnen Ämtern der Stadtverwaltung für die durchgängige Budgetdisziplin bei der Erstellung des Haushaltsplanes 2022.

    Die Kaufbeurer Initiative stimmt dem Haushalt 2022 mit seinen Anlagen zu.

  • Benefiz-Galaball ein voller Erfolg

    Bereits Mitte vergangenen Jahres kam der jetzige 1. Vorsitzende der Kaufbeurer Initiatige e. V., Alexander Uhrle, auf die Idee, im Zuge des bevorstehenden Jubiläums etwas Neues auszuprobieren, was auch den bevorstehenden Vorstandswechsel wiederspiegeln soll: Ein Galaball mit zwei Elementen, einem klassischen und einem modernen. Da kein Jahrzehnt glamouröser war, wie die Goldenen 20er wäre dies der perfekte Rahmen für die 30-Jahr-Feier.

    Mit der Lebenden Krippe veranstaltet die Kaufbeurer Initiative jährlich nicht nur ein kulturelles, sondern auch soziales Event – dies sollte als Vorbild dienen und so war die Idee zum Benefiz-Galaball im Stile der Goldenen 20er geboren.

    Da fünf Jahre zuvor, beim 25jährigen Jubiläum, aus der Kaufbeurer Initiative der Verein Hockey for Hope entstand, durfte dieser bei dem jetzigen Jubiläum nicht fehlen.

    So fingen im Herbst 2021 die konkreten Planungen an und es hat sich gelohnt: Eine Gala, wie sie es in Kaufbeuren noch nicht gegeben hat. Die klassische Komponente wurde durch die Swing Band „The Sweet Simones“ vertreten und die Moderne durch die französische Elektro-Swing Band „Lamuzgueule“. Umrandet wurde die Veranstaltung von Tänzen der Balletakademie König-Sräga. Die Gäste waren begeistert und am Ende können über 4.400€ gespendet werden. Zudem wurden am Abend noch die ehem. KI-Vorstandsmitglieder Thea Egermann, Ernst Holy und Günther „Güschi“ Seydel“ für ihr Engagement geehrt.

    Kurze Zusammenfassung des Abends

    Empfänger werden zu gleichen Anteilen:

    • Weihnachtsbeihilfe Kaufbeuren
    • Biberburg Pforzen
    • Kaufbeurer Gratislädle e. V. / Kaufbeurer Tafel
    • Armenspeisung Crescentiakloster

    Die Frage ob es so einen Ball wieder geben wird, wurde am Abend und danach häufig gestellt, nur gibt es hier leider noch nichts Konkretes. Wie sagte ein berühmter Fußballspieler einst: „Schauer mal – dann seh ma scho“.

    Artikel des Kreisboten
    Artikel in der Allgäuer Zeitung
  • Antrag „Pfand gehört daneben“

    Unser Stadtratsmitglied Alexander Uhrle erarbeitete einen Antrag zum Thema „Pfand gehört daneben“, welches im vergangen Umweltausschuss auf der Agenda stand. Da Alex beruflich bedingt nicht vor Ort sein konnte, übernahm Werner Stumpe das Wort. Hierbei stimmten alle anderen Vertreter einem Feldversuch vor. Vielen Dank hierfür!Auch möchten wir uns bei Alexander Vucko für den Artikel und den Kommentar bedanken!